Steuerbonus für Haushaltsmodernisierungen: Droht das Aus für die beliebte Förderung?
Jonas HoffmannSteuerbonus für Haushaltsmodernisierungen: Droht das Aus für die beliebte Förderung?
Die deutsche Regierungskoalition prüft derzeit die Abschaffung einer Steuervergünstigung für Haushaltsmodernisierungen. Die aktuelle Förderung ermöglicht es Haushalten, bis zu 20 Prozent der Handwerkerkosten von der Steuer absetzen – mit einer jährlichen Obergrenze von 6.000 Euro. Eine Streichung der Regelung könnte tausende Immobilienbesitzer im Land betreffen.
Die Steuererleichterung erlaubt privaten Haushalten, einen Teil der Ausgaben für Renovierungs- und Reparaturarbeiten zurückzuerhalten. Derzeit liegt die maximale jährliche Rückerstattung bei 1.200 Euro, basierend auf förderfähigen Kosten von bis zu 6.000 Euro. Ob das Programm tatsächlich beendet wird, steht jedoch noch nicht fest.
Koalitionsabgeordnete beraten sich derzeit mit Wirtschaftsverbänden, um die möglichen Folgen abzuschätzen. Viele Handwerker und kleine Unternehmen sind auf die Förderung angewiesen, um Kunden zu gewinnen. Unterdessen behaupten führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sie seien über geplante Streichungen des Bonus nicht informiert worden.
Das Bundesfinanzministerium hat sich zu dem Thema nicht geäußert. Diese Zurückhaltung lässt Branchenverbände und Steuerzahler im Unklaren über die Zukunft der Regelung.
Eine endgültige Entscheidung über die Steuervergünstigung steht noch aus. Sollte die Förderung gestrichen werden, würden Haushalte einen finanziellen Vorteil von bis zu 1.200 Euro pro Jahr verlieren. Zudem könnte die Nachfrage nach Handwerksleistungen für Wohnraummodernisierungen bundesweit sinken.






