Stuttgart 21: Vollbetrieb erst nach 2030 – und wieder neue Verzögerungen
Hannah SchneiderStuttgart 21: Vollbetrieb erst nach 2030 – und wieder neue Verzögerungen
Die Inbetriebnahme des neuen Stuttgarter Bahnknotens, bekannt als Stuttgart 21, verzögert sich erneut. Nach aktuellen Angaben ist ein Vollbetrieb vor 2030 unwahrscheinlich. Das Milliardenprojekt bleibt von Rückschlägen geprägt – ein verbindlicher Starttermin steht weiterhin aus.
Ursprünglich war der Plan für Stuttgart 21 am 23. März 2026 erstmals öffentlich vorgestellt worden. Zuvor hatte es Zielvorgaben für eine Fertigstellung bis 2025 gegeben, die später korrigiert wurden. Ein belastbarer Fahrplan sollte am 13. März desselben Jahres vorgelegt werden, doch seither häufen sich weitere Verzögerungen.
Aktuelle Berichte bestätigen, dass selbst ein Teilbetrieb nicht vor 2029 aufgenommen wird. Die Deutsche Bahn äußert sich nicht zu den jüngsten Verzögerungen. Parallel arbeitet das Unternehmen an einem neuen Betriebskonzept, das bis Mitte 2026 finalisiert werden soll.
Trotz jahrelanger Bauarbeiten fehlen für zentrale Projektbestandteile weiterhin konkrete Eröffnungstermine. Die anhaltende Ungewissheit wirft Fragen zur Zukunft des prestigeträchtigen Bahnknotens auf.
Stuttgart 21 bleibt noch Jahre von der vollen Betriebsbereitschaft entfernt. Der überarbeitete Zeitplan nennt nun 2030 als frühestmöglichen Starttermin. Ohne festen Fahrplan bleiben die nächsten Schritte des Projekts unklar.






