Takko Fashion baut riesiges Logistikzentrum in Salzgitter-Heerte für 80 Millionen Euro
Anna SchmittTakko Fashion baut riesiges Logistikzentrum in Salzgitter-Heerte für 80 Millionen Euro
Takko Fashion erweitert Logistiknetz mit neuem Verteilzentrum in Salzgitter-Heerte
Der Modehändler Takko Fashion baut sein Logistiknetz aus und errichtet ein neues Verteilzentrum in Salzgitter-Heerte. Das Unternehmen hat von Garbe Industrial fast 60.000 Quadratmeter Lagerfläche angemietet, um sein wachsendes Geschäft zu unterstützen. Die Anlage wird sowohl den stationären Handel als auch den Online-Verkauf bedienen und die Effizienz entlang der gesamten Lieferkette steigern.
Das neue Logistikzentrum entsteht auf einem 200.000 Quadratmeter großen Gelände und bietet rund 52.600 Quadratmeter Lagerfläche. Der von Takko Fashion genutzte Bereich umfasst zudem eine 4.000 Quadratmeter große Überdachung für das seitliche Be- und Entladen von Lkw, was die Ladeprozesse beschleunigt. Eine kleinere, eigenständige Einheit mit etwa 10.000 Quadratmetern steht weiterhin zur Vermietung zur Verfügung.
Im Rahmen der Expansion verlagert das Unternehmen seine E-Commerce- und Nachschubaktivitäten von Winsen nach Salzgitter. Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 geplant; das Projekt erfordert Investitionen in Höhe von etwa 80 Millionen Euro. Nach der vollständigen Inbetriebnahme sollen bis zu 600 langfristige Arbeitsplätze entstehen.
Timo Esleben, Director Supply Chain & Logistics bei Takko Fashion, betonte die Bedeutung des Zentrums für mehr Effizienz und Zuverlässigkeit. Die neue Anlage werde eine zentrale Rolle bei der Unterstützung der stationären Filialen spielen und gleichzeitig das weitere Wachstum im Online-Handel vorantreiben.
Das Verteilzentrum in Salzgitter-Heerte markiert einen wichtigen Schritt in der Logistikstrategie von Takko Fashion. Durch die Bündelung von Prozessen und die Verbesserung der Infrastruktur stärkt das Unternehmen seine Lieferkette für sowohl den stationären als auch den digitalen Handel. Mit der Eröffnung 2028 wird das Projekt zudem neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.






