08 June 2026, 10:02

TikTok-Star Sai löst mit Mainz-Kritik einen Shitstorm aus

"Diese Stadt ist tot" - TikTok-Star beschwert sich über Mainz in Video

TikTok-Star Sai löst mit Mainz-Kritik einen Shitstorm aus

Ein TikTok-Star und Fußball-Influencer namens Sai hat mit einer vernichtenden Kritik an Mainz eine hitzige Debatte ausgelöst. Sein Video mit dem Titel „Nein zu Mainz“ wurde am 1. Juni 2023 veröffentlicht und sorgte schnell für starke Reaktionen. Während viele Zuschauer die Stadt verteidigten, stimmten andere seiner harschen Bewertung zu.

Sai, der 925.000 Follower zählt, bezeichnete Mainz als „tote Stadt“ und scherzte sogar, „hier gibt es nicht mal Geister“. Sein Fazit fiel schonungslos aus: „Tote Stadt. Du hast kein Recht zu reden.“ Auch das lokale Essen ließ der Influencer nicht unkritisiert – er behauptete, nach dem Verzehr eines acht Euro teuren Döner Kebabs, der einzige Mahlzeit, die er gefunden habe, „tödliche Magenkrämpfe“ erlitten zu haben.

Seine Reise nach Mainz verlief ebenfalls alles andere als reibungslos. Sai nannte den Trip ein „Achterbahnfahr“ und verwies dabei auf marode Straßen als Teil des Problems. Während einige Nutzer seine Klagen unterstützten, sprangen andere leidenschaftlich in die Bresche für die Stadt. Ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz gelebt hat, räumte ein, dass einige von Sais Kritikpunkten durchaus berechtigt seien. Viele hingegen betonten, Mainz sei in Wahrheit eine wunderschöne Stadt mit exzellentem Essen.

Das Video spaltete die Zuschauer in zwei Lager. Einige schlossen sich Sais Frust an und bestätigten seine Vorwürfe in den Kommentaren. Andere wiesen seine Äußerungen als ungerecht zurück und lobten den Charme der Stadt sowie ihre kulinarische Szene.

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Sais Video hat die Bewohner und Besucher von Mainz in ihrer Einschätzung der Stadt gespalten. Die Diskussion zeigt, wie schnell Online-Bewertungen die Meinungen polarisieren können – während die einen seine Kritik akzeptieren, stehen andere kompromisslos zu ihrer Heimatstadt. Von einer Beruhigung der Gemüter ist vorerst nichts zu spüren.

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