29 March 2026, 02:02

Uniper sichert langfristige Windenergie-Lieferung für Wolfenbüttel

Plakat mit Text und Bildern von Solarpanelen und Windrädern, betitelt "Aufgehobene verbleibende Öl- und Gasförderlizenzen im Arctic National Wildlife Refuge", vor einem wolkenverhangenen Himmel.

Uniper sichert langfristige Windenergie-Lieferung für Wolfenbüttel

Uniper hat einen langfristigen Vertrag zur Lieferung von Onshore-Windenergie an die Stadtwerke Wolfenbüttel unterzeichnet. Die Vereinbarung umfasst den gesamten Strom aus einem einzelnen Windpark in Niedersachsen, der jährlich etwa 9 Gigawattstunden liefern wird. Dieser Schritt unterstreicht Unipers Umstieg auf Klimaneutralität und nachhaltige Stromerzeugung.

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Die neue Partnerschaft basiert auf einem Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement, PPA) für eine geförderte Windanlage nach dem Ende der EEG-Förderung. Laut Vertrag wird Uniper die gesamte Produktion der Anlage direkt an den regionalen Versorger liefern. Dadurch bleibt der Windpark in Betrieb und trägt gleichzeitig zur Erweiterung der Strukturen für grüne Energieversorgung bei.

Uniper betreibt bereits mehrere Onshore-Windprojekte in ganz Deutschland. Dieser jüngste PPA markiert jedoch einen wichtigen Schritt in der Neuausrichtung des Unternehmens hin zu erneuerbaren Energien. Die Vereinbarung steht im Einklang mit den übergeordneten Bestrebungen, nachhaltige Stromlösungen in einem zunehmend wettbewerbsintensiven Sektor zu stärken.

An der Börse schloss die Uniper-Aktie am Freitag bei 38,60 Euro – ein Plus von 14,9 % seit Januar. Trotz dieses Anstiegs liegt der Kurs weiterhin unter dem 52-Wochen-Hoch von 46,75 Euro. Die Marktbedingungen, darunter höhere Ölpreise und steigende Renditen für zehnjährige deutsche Staatsanleihen, erschweren die Prognose für den Energiesektor zusätzlich.

Der Vertrag sichert den Stadtwerken Wolfenbüttel eine stabile Versorgung mit Ökostrom. Gleichzeitig festigt er Unipers Strategie, schrittweise aus fossilen Brennstoffen auszusteigen und den Ausbau grüner Energieverträge voranzutreiben. Die jährliche Produktion des Windparks von 9 GWh fließt künftig direkt an den kommunalen Versorger – geregelt durch die neue Vereinbarung.

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