Wolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg rutscht nach zehn sieglosen Spielen in Abstiegsnot
VfL Wolfsburgs Kampf um den Bundesliga-Erhalt erleidet nächsten Dämpfer. Eine 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen am 21. März 2026 ließ die Niedersachsen mit nur 20 bis 25 Punkten aus 27 Spielen auf dem 16. Tabellenplatz stecken – und damit in akuter Abstiegsgefahr. Dem Traditionsverein droht erstmals der Fall aus der höchsten Spielklasse.
Noch zur Saisonmitte stand Wolfsburg mit 20 Punkten nach 22 Spielen auf dem 15. Rang im gesicherten Mittelfeld. Doch die jüngste Schwächephase hat die Mannschaft an den Rand des Abgrunds gebracht. Nun liegen sie nur noch einen Zähler hinter dem 1. FC Köln auf Platz 15, während der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim in der Abstiegszone lauern.
Die Serie ohne Sieg hat sich mittlerweile auf zehn Spiele ausgedehnt. Der neue Trainer Dieter Hecking holte in seinen ersten beiden Partien lediglich einen Punkt – doch Sportdirektor Pirmin Schwegler betont, Hecking sei der richtige Mann für die Wende. Der Vereinsleitspruch – sich immer wieder aufzurappeln und vom Abgrund zurückzukämpfen – bleibt die Devise.
Die Zeit wird knapp: Sollte der FC St. Pauli sein Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen, wächst der Vorsprung auf Wolfsburg im Relegationsplatz auf fünf Punkte an. Hecking selbst rechnet mit einem Sieg der Hamburger – und verschärft damit die Ausgangslage für seine Mannschaft.
Mit nur noch wenigen Spielen bleibt Wolfsburgs Überlebenschance in der Bundesliga immer kleiner. Die Niederlage gegen Bremen hat die Krise vertieft, doch Aufgeben kommt für den Verein nicht infrage. Die nächsten Ergebnisse werden entscheiden, ob der Klassenerhalt gelingt – oder ob Wolfsburg erstmals in der Vereinsgeschichte den Gang in die Zweitklassigkeit antreten muss.






