Volkswagen sichert deutsche Standorte und Arbeitsplätze bis 2030
Volkswagen und die Vertreter der Belegschaft haben eine wegweisende Vereinbarung getroffen, um Arbeitsplätze und Produktionsstandorte in ganz Deutschland langfristig zu sichern. Das von der IG Metall und dem Gesamtbetriebsrat unterstützte Abkommen schließt Werksschließungen und Massenentlassungen aus und bietet den Beschäftigten langfristige Planungssicherheit.
Laut der neuen Vereinbarung bleiben alle Volkswagen-Werke in Deutschland geöffnet. Gesamtbetriebsrat und IG Metall stellten klar, dass kein Standort ohne ihre Zustimmung geschlossen wird. Damit werden frühere Vorschläge der Unternehmensführung blockiert, die mögliche Standorschließungen und großflächige Personalabbaumaßnahmen vorsahen.
Das Abkommen verknüpft zudem die künftige Produktplanung an den deutschen Standorten mit Arbeitsplatzgarantien bis 2030. Die Belegschaft wird neue Geschäftsmodelle prüfen – allerdings nur, wenn diese faire Arbeitsbedingungen, Karriereperspektiven und Beschäftigungssicherheit gewährleisten. Die bestehenden Tarifverträge von Dezember 2024 bleiben unverändert und werden nicht neu verhandelt.
Die durch Effizienzsteigerungen in den Werken und Personalanpassungen erzielten Kosteneinsparungen haben bereits die Erwartungen früherer Programme übertroffen. Die Vereinbarung senkt die Lohnkosten zusätzlich um Milliarden und entlastet so die Finanzlage des Konzerns. Beide Seiten betonten, dass neue Geschäftsansätze die bestehenden Verpflichtungen ergänzen – nicht ersetzen – werden.
In einer gemeinsamen Erklärung wiesen IG Metall und der Volkswagen-Betriebsrat Spekulationen über Werksschließungen zurück. Sie bestätigten, dass der Kompromiss den Fortbestand der Standorte sichert und gleichzeitig die Rechte der Beschäftigten sowie ihre Zukunftschancen schützt.
Die Vereinbarung sichert das deutsche Produktionsnetz von Volkswagen und verhindert betriebsbedingte Kündigungen bis mindestens 2030. Die Mitarbeiter erhalten langfristige Garantien, während das Unternehmen von geringeren Personalkosten und operativer Kontinuität profitiert. Das Abkommen hält die bestehenden Lohnabkommen aufrecht und hält alle Standorte im aktuellen Rahmen aktiv.






