Westenergie und Stadtwerke Osnabrück starten Wasserstoff-Offensive für die Region
Jonas HoffmannWestenergie und Stadtwerke Osnabrück starten Wasserstoff-Offensive für die Region
Zwei große Energieversorger bündeln ihre Kräfte, um den Ausbau von grünem Wasserstoff in der Region Osnabrück voranzutreiben. Die Westenergie AG und die Stadtwerke Osnabrück haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Wasserstoffinfrastruktur auszubauen. Der Schritt steht im Einklang mit Deutschlands Bestrebungen, saubere Alternativen zu fossilen Brennstoffen zu fördern.
Im Mittelpunkt der Partnerschaft steht die Umnutzung bestehender Erdgasleitungen für den Transport von grünem Wasserstoff. Beide Unternehmen sehen darin einen praktischen Schritt, um die Abhängigkeit von Kohle, Öl und Erdgas zu verringern. Ein gemeinsames Projektteam soll 2024 die Arbeit aufnehmen, um die Initiative voranzubringen.
Lokale Verantwortungsträger begrüßen die Zusammenarbeit. Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin von Osnabrück, und Landrätin Anna Kebschull lobten die gestärkte Kooperation. Katherina Reiche, Vorstandsvorsitzende der Westenergie AG, betonte, dass lokale Initiativen für die Energiewende entscheidend seien.
Daniel Waschow, Geschäftsführer der Stadtwerke Osnabrück, hob die Bedeutung von Wasserstoff für die Wärme- und Energiewende in der Region hervor. In die Vereinbarung eingebunden ist auch die SWO Netz, die Netztchter der Stadtwerke Osnabrück. Dies folgt auf die Aktualisierung der Nationalen Wasserstoffstrategie durch die Bundesregierung im Jahr 2023, die solche Projekte unterstützt.
Das gemeinsame Vorhaben zielt darauf ab, die Nutzung von grünem Wasserstoff in Osnabrück zu beschleunigen. Durch die Umrüstung von Pipelines und die Bildung eines dedizierten Projektteams wollen die Partner Wasserstoff zu einer tragfähigen Energiequelle machen. Die Initiative spiegelt die übergeordneten nationalen Ziele wider, Emissionen zu senken und den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu vollziehen.






