01 April 2026, 00:36

Zoll deckt illegale Arbeit und Sexarbeit ohne Aufenthaltstitel auf

Ein Citroën Berlingo Multispace 1.6 HDI 90CV Feel Wagen steht auf einem Boden umgeben von verschiedenen Gegenständen wie Stühlen, Tischen, Schildern, einem Fernseher, einer Tür, einer Wand mit Fotorahmen und einer Decke mit Deckenleuchten.

Zoll deckt illegale Arbeit und Sexarbeit ohne Aufenthaltstitel auf

Zollbehörden in Niedersachsen haben bei jüngsten Kontrollen zwei getrennte Fälle illegaler Aktivitäten aufgedeckt. In Göttingen wurde eine undokumentierte Sexarbeiterin ohne die erforderlichen Genehmigungen festgestellt. Unterdessen geriet in Goslar ein Lkw-Fahrer aus einem Nicht-EU-Land in die Fahndung, der ohne gültige Arbeitserlaubnis tätig war.

In Göttingen entdeckten Beamte eine südamerikanische Frau, die in einer Privatwohnung als Sexarbeiterin arbeitete. In der Wohnung befand sich ein Kinderzimmer – ein Verstoß gegen das Prostituiertenschutzgesetz. Die Frau verfügte weder über einen gültigen Aufenthaltstitel noch über die notwendige Erlaubnis für ihre Tätigkeit. Zuvor war ihr bereits die Einreise an der deutsch-schweizerischen Grenze verweigert worden; später stellte sie einen Asylantrag, bevor sie untertauchte. Gegen sie wurden nun Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts eingeleitet, zudem wurde sie aufgefordert, die Wohnung zu verlassen.

In einem weiteren Fall kontrollierten Zollbeamte in Goslar einen Lkw-Fahrer aus einem osteuropäischen Nicht-EU-Land, der gerade Fahrzeuge entlud. Der Mann besaß weder die erforderliche Arbeitserlaubnis noch gültige Aufenthaltspapiere. Die Behörden leiteten ein Strafverfahren wegen illegalen Aufenthalts ein. Nun wird auch die Rolle seines Arbeitgebers und des beauftragten Unternehmens überprüft.

Laut dem Hauptzollamt Braunschweig wurden in den vergangenen zwölf Monaten keine vergleichbaren Fälle von allein arbeitenden Sexarbeiterinnen oder illegaler Beschäftigung öffentlich bekannt.

Der Frau aus Göttingen drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen fehlender Genehmigungen und Verstößen gegen das Prostituiertenschutzgesetz. Der Lkw-Fahrer in Goslar muss sich wegen der Vorwürfe verantworten, während sein Arbeitgeber und das beauftragte Unternehmen weiter unter Beobachtung stehen. Beide Fälle unterstreichen die anhaltenden Bemühungen der Behörden, Aufenthalts- und Arbeitsrecht in der Region durchzusetzen.

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AKTUALISIERUNG

Zoll intensifies crackdown on illegal work in construction sector

The Hauptzollamt Braunschweig launched a major operation on 10 March 2026, deploying 66 officers to construction sites across its district. Key findings included:

  • 220 workers questioned about employment status and wage compliance.
  • Five employees found without required identification documents.
  • Minimum wage enforcement focused on sectors like roofing and electrical work, where €13.90/hour is mandatory.
  • Further investigations into potential social insurance violations.