ADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße als Barriere für Radfahrer:innen
Hannah SchneiderADFC Halle kritisiert Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße als Barriere für Radfahrer:innen
Der ADFC Halle, der lokale Fahrradverband, hat Bedenken gegen die neuen Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße geäußert. Die Initiative argumentiert, dass die Hindernisse im Widerspruch zur städtischen Radverkehrsstrategie stehen und die Barrierefreiheit einschränken. Gleichzeitig unterstützt der Verband die generellen Bemühungen der Stadt Halle (Saale), den motorisierten Verkehr zu regulieren und illegale Autorennen einzudämmen.
Kritik übt der ADFC vor allem daran, dass die Schwellen Radfahrende behindern und die barrierefreie Bewegungsfreiheit einschränken. Gefordert werden umgehende Anpassungen, um die Hindernisse für verschiedene Fahrradtypen und Anhänger passierbar zu machen. Zudem besteht der Verband darauf, dass Gehwege für Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen frei bleiben.
Trotz der Vorbehalte steht der ADFC hinter den langfristigen Verkehrsplänen der Stadt. So befürwortet er etwa ausfahrbare Poller zur Verkehrsregulierung und strengere Kontrollen gegen Raser. Als Alternative zu physischen Barrieren schlägt der Verband verbindliche Absprachen mit der Polizei vor, um den Verkehrsfluss im Gebiet zu überwachen.
Die Stellungnahme des ADFC zeigt den Zielkonflikt zwischen Verkehrsberuhigung und Barrierefreiheit auf. Die Stadt sieht sich nun unter Druck, die Bodenschwellen zu überarbeiten, ohne ihre Sicherheitsziele aus den Augen zu verlieren. Die Vorschläge des Verbandes zielen darauf ab, Durchsetzung und Mobilität für alle Verkehrsteilnehmenden in Einklang zu bringen.






