Arbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen entwickelt sich gegensätzlich im Juni
Anna SchmittArbeitsmarkt in Bremen und Niedersachsen entwickelt sich gegensätzlich im Juni
In Bremen und Niedersachsen zeigen sich unterschiedliche Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Während Bremen einen Rückgang der Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung verzeichnete, stieg in Niedersachsen die Unterbeschäftigung leicht an, obwohl die Arbeitslosigkeit zurückging. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen die unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen in den beiden Bundesländern.
In Bremen sank die Arbeitslosenquote im Juni auf 11,1 Prozent – ein Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen verringerte sich um 364 auf 42.090. Auch die Unterbeschäftigung ging zurück und lag mit 52.607 Betroffenen um 1,8 Prozent niedriger. Allerdings verringerte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresvergleich um 800 auf 347.500.
In Niedersachsen blieb die Arbeitslosenquote im Juni stabil bei 6,0 Prozent. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 1.415 auf 270.449. Dennoch stieg die Unterbeschäftigung im April im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent auf 329.550. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten um 8.700 auf 3.162.900 im gleichen Monat.
Insgesamt zeigt der Arbeitsmarkt in Bremen im Juni positive Signale mit sinkender Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung. Niedersachsen verzeichnete trotz einer stabilen Arbeitslosenquote einen Anstieg der Unterbeschäftigung, während die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten zunahm. Die Zahlen spiegeln die gegensätzlichen wirtschaftlichen Entwicklungen in den beiden Regionen wider.
