07 April 2026, 06:04

Baden-Württemberg rutscht 2023 auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab

Balkendiagramm, das die Anzahl der durch COVID-19 betroffenen US-Unternehmen zeigt, aufgeschlüsselt nach Branche und Erholungsstatus, mit Daten zur Gesamtzahl der betroffenen Unternehmen und der wirtschaftlichen Erholung.

Baden-Württemberg rutscht 2023 auf vorletzten Platz der Wirtschaftsleistung ab

Die Wirtschaft Baden-Württembergs kämpfte 2023 mit erheblichen Problemen und lag damit unter dem Bundesdurchschnitt – ein Rückgang, der bereits das dritte Jahr in Folge anhält. Das südwestdeutsche Bundesland belegte bei der Wirtschaftsleistung unter allen deutschen Regionen den vorletzten Platz. Nur das Saarland schnitt noch schlechter ab und verzeichnete einen noch stärkeren Produktionsrückgang.

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Region verschärften sich 2023 weiter: Die Gesamtleistung schrumpfte erneut. Besonders hart traf es die Industrie, die einen realen Rückgang von 2,6 Prozent verbuchte. Auch die Bauwirtschaft musste im Vergleich zum Vorjahr Einbußen hinnehmen.

Ein kleiner Lichtblick war der Dienstleistungssektor, der um 0,4 Prozent wuchs. Doch dieses Plus reichte nicht aus, um die Verluste in anderen Bereichen auszugleichen. Die letzte Wachstumsphase datiert aus dem Jahr 2022, als die Wirtschaft um magere 0,2 Prozent zulegte.

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Trotz des Abschwungs bleibt Baden-Württemberg eine der wichtigsten Wirtschaftsregionen Deutschlands. 2023 erbrachte das Land Güter und Dienstleistungen im Wert von rund 667,1 Milliarden Euro. Gleichzeitig führte Mecklenburg-Vorpommern mit einem Wachstum von 1,4 Prozent die Rangliste der Bundesländer an – der höchste Wert im Land.

Die Rezession in Baden-Württemberg dauert nun bereits drei Jahre an. Besonders stark betroffen sind die Industrie- und Bauwirtschaft, während der Dienstleistungssektor nur leichte Zuwächse verzeichnete. Angesichts der bundesweit schlechtesten Performance des Saarlands werden die wirtschaftlichen Herausforderungen der Region besonders deutlich.

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