Berlins Sportvereine boomen: 12.858 Neumitglieder in einem Jahr
Berlins Sportvereine verzeichnen starken Mitgliederschub
Im Jahr 2025 haben Berlins Sportvereine einen deutlichen Zulauf erlebt: 12.858 Menschen traten neu bei. Die aktuellen Zahlen zeigen einen Anstieg der aktiven Sportlerinnen und Sportler um 5,14 Prozent – damit steigt die Gesamtzahl auf 822.294. Thomas Härtel, Präsident des Landessportbunds Berlin (LSB), führt den Zuwachs darauf zurück, dass die Vereine Sport für ein breiteres Publikum zugänglicher gemacht hätten.
Das Wachstum erstreckt sich über alle Altersgruppen: Besonders viele Frauen und Mädchen, Kinder, Jugendliche sowie Menschen über 61 Jahren sind den Vereinen beigetreten. Schulbasierte Programme stoßen auf große Resonanz, wobei Basketball, American Football und Cheerleading zu den zehn beliebtesten Aktivitäten zählen.
Fußball bleibt unangefochten die beliebteste Sportart der Stadt. Der Berliner Fußball-Verband führt mit 241.282 Mitgliedern, während der 1. FC Union Berlin mit 71.328 Mitgliedern größter Verein der Hauptstadt bleibt. Hertha BSC folgt mit 60.461 registrierten Anhängern.
Der LSB hat sein Angebot zudem um zwei neue Verbände erweitert: Tischfußball und Pétanque. Härtel betonte die Kreativität der Vereine, die mit vielfältigen und inklusiven Programmen neue Teilnehmer gewinnen.
Zum 1. Januar 2026 zählen Berlins Sportvereine 822.294 aktive Sportlerinnen und Sportler. Der Mitgliederschub von 5,14 Prozent spiegelt ein wachsendes Interesse an klassischen wie aufstrebenden Sportarten wider. Der Trend deutet auf eine weitere Expansion hin – vor allem bei jüngeren und älteren Altersgruppen.






