Blutige Messerattacke in Flensburger Parkhaus – 17-Jähriger schwer verletzt
Hannah SchneiderMesserstecherei in Flensburg - 17-Jähriger Verletzte - Blutige Messerattacke in Flensburger Parkhaus – 17-Jähriger schwer verletzt
Gewalttätige Auseinandersetzung in Flensburger Parkhaus – 17-Jähriger mit Messerstichen verletzt
Am Montagnachmittag ist es in einem Parkhaus in Flensburg zu einer gewaltsamen Schlägerei mit rund 30 Beteiligten gekommen. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 17-Jähriger schwere Stichverletzungen an den Unterarmen. Die Polizei fahndet nun nach Verdächtigen, nachdem viele der Beteiligten noch vor Eintreffen der Beamten geflüchtet waren.
In einem separaten Fall wurde unterdessen in der nahegelegenen Stadt Eckernförde am Montag ein 23-jähriger Mann in Bremen festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, im vergangenen Monat einen 15-Jährigen vor einem Supermarkt erstochen zu haben. Die beiden Vorfälle stehen nach aktuellem Stand in keinem Zusammenhang, doch beide haben die Debatte über Jugendgewalt in der Region neu entfacht.
Chaotische Szenen in Flensburg Die Schlägerei in Flensburg begann in einem Parkhaus in der Innenstadtnähe. Augenzeugen berichteten von chaotischen Zuständen, als sich mehrere Prügeleien gleichzeitig entluden. Einige der Beteiligten sollen demnach mit Messern bewaffnet gewesen sein. Ein 17-jähriger Junge erlitt tiefe Schnittwunden an den Armen und musste notoperiert werden. Mittlerweile wurde er aus dem Krankenhaus entlassen.
Als die Polizei eintraf, hatten sich viele der Beteiligten bereits zerstreut. Beamte von Bundes- und Landespolizei sicherten das Gelände mit verstärkten Streifen. Fünf Personen wurden vorläufig zur Befragung festgenommen, bisher gab es jedoch keine Festnahmen.
Die Ermittler gehen derzeit Hinweisen aus Zeugenaussagen nach. Zudem gibt es Berichte über eine zweite Auseinandersetzung in der Nähe des Busbahnhofs, bei der angeblich ein Schlagring eingesetzt wurde. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich mit Informationen zu melden.
Festnahme in Eckernförde Unterdessen wurde in Bremen ein 23-jähriger Tatverdächtiger aus dem Fall Eckernförde festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, am Abend des 17. Juni einen 15-Jährigen nach einem Streit vor einem Supermarkt erstochen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Kiel hatte zuvor eine Belohnung von 5.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Ergreifung führen. Das Opfer war trotz Notfallbehandlung seinen Verletzungen erlegen.
Ermittlungen laufen – Forderungen nach mehr Sicherheit Die Ermittlungen zum Vorfall in Flensburg dauern an, die Polizei sucht weiterhin nach den Verantwortlichen. Der verletzte Jugendliche erholt sich unterdessen, während die fünf vorläufig Festgenommenen nach ersten Vernehmungen wieder auf freiem Fuß sind.
In Eckernförde muss sich der Festgenommene nun wegen Totschlags verantworten. Beide Fälle haben Forderungen nach verschärften Sicherheitsmaßnahmen in öffentlichen Räumen laut werden lassen.






