02 May 2026, 08:03

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Hersteller über Wirtschaftskrisen und Fachkräftemangel

Schwarzes und weißes Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, beschriftet mit 'Neue Eisenglebeerei, die erste Fabrik in Deutschland' unten.

CDU-Politiker diskutieren mit Edelstahl-Hersteller über Wirtschaftskrisen und Fachkräftemangel

Drei CDU-Politiker haben kürzlich die Heinz Gothe GmbH & Co. KG besucht, um zu erörtern, wie globale Krisen die heimische Wirtschaft treffen. Vanessa Odermatt, Jochen Klenner und Andreas Pillen trafen sich mit dem familiengeführten Unternehmen, das seit 1920 Edelstahlrohre und Industriearmaturen herstellt. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die wachsenden Herausforderungen, denen sich deutsche Mittelstandsbetriebe und ihre Beschäftigten gegenübersiehen.

Die Heinz Gothe GmbH & Co. KG ist spezialisiert auf geschweißte Rohre, Formstücke und komplexe Rohrleitungssysteme für die Industrie weltweit. Das Unternehmen fertigt zudem Behälter und Apparate aus Edelstahl und Sonderwerkstoffen. Doch steigende Energiekosten, instabile Lieferketten und wirtschaftliche Unsicherheiten bedrohen zunehmend den Betrieb.

Produktion, Auftragsvolumen und Investitionspläne sind spürbar zurückgegangen. Die Politiker hörten, wie explodierende Kosten – von den Energierechnungen bis zu den Lebenshaltungskosten – sowohl das Unternehmen als auch seine Mitarbeiter unter Druck setzen. Beschäftigte schilderten ihre Kämpfe mit hohen Mieten, Transportkosten und Lebensmittelpreisen sowie die Sorge um die finanzielle Absicherung im Rentenalter.

Auch die Gewinnung von Fachkräften gestaltet sich im aktuellen Umfeld schwieriger. Die Probleme des Unternehmens spiegeln die größeren Belastungen wider, denen der deutsche Mittelstand ausgesetzt ist – ein Rückgrat der Wirtschaft, das zugleich besonders anfällig für externe Schocks ist.

Während der Gespräche betonten die Politiker, dass wirtschaftliche Stabilität und soziale Sicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Wenn Unternehmen leiden, trifft es auch ihre Belegschaft. Sie forderten verlässlichere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie und wettbewerbsfähige Energiepreise, um Betriebe über Wasser zu halten und Arbeitsplätze zu sichern.

Der Besuch verdeutlichte, wie globale Umbrüche direkt das Leben vor Ort beeinflussen. Die Politiker argumentierten, dass eine starke Wirtschaftspolitik entscheidend sei, um Unternehmen wie die Heinz Gothe GmbH & Co. KG zu unterstützen. Ohne Gegenmaßnahmen, warnten sie, könnten Arbeitsplätze, Perspektiven und der gesellschaftliche Zusammenhalt auf dem Spiel stehen.

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