Einkommenskluft 2025: Zwischen 33.828 Euro und über 200.000 Euro liegt Deutschlands Lohnrealität
Anna SchmittEinkommenskluft 2025: Zwischen 33.828 Euro und über 200.000 Euro liegt Deutschlands Lohnrealität
Neue Einkommenszahlen für 2025 offenbaren große Kluft zwischen Spitzenverdienern und Geringverdienern in Deutschland
Im Jahr 2025 betrug das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen eines vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmers 64.441 Euro – doch die Gehälter unterschieden sich je nach Region, Branche und Position auf der Einkommensskala deutlich. Die Daten zeigen anhaltende Unterschiede zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern sowie zwischen den verschiedenen Wirtschaftssektoren.
Der Median des Bruttojahresgehalts für Vollzeitkräfte lag 2025 bei 54.066 Euro, was bedeutet, dass die Hälfte der Beschäftigten weniger und die andere Hälfte mehr verdiente. Die untersten 10 Prozent der Einkommensbezieher kamen auf 33.828 Euro oder weniger, während die obersten 10 Prozent mindestens 100.719 Euro einnahmen. Die besten 1 Prozent verdienten sogar 219.110 Euro oder mehr.
Regionale Unterschiede blieben 2025 deutlich spürbar: In den westdeutschen Bundesländern lag der Median bei 55.435 Euro, in den ostdeutschen dagegen bei nur 46.013 Euro. Auch die monatlichen Gehälter der Jahre 2024 und 2025 zeigten starke Schwankungen zwischen den Ländern. Spitzenreiter war Hamburg mit 4.527 Euro pro Monat, gefolgt von Baden-Württemberg (4.356 Euro) und Hessen (4.325 Euro).
Die Branche spielte eine entscheidende Rolle für die Einkommenshöhe: Im Energiesektor lag der Median mit 77.522 Euro am höchsten. Am anderen Ende der Skala verdienten Beschäftigte im Gastgewerbe im Median 35.545 Euro, während Arbeitnehmer in Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Fischerei mit 35.689 Euro nur geringfügig besser dastehen. Insgesamt verdienten 70 Prozent der Vollzeitkräfte mindestens 44.215 Euro im Jahr.
Die Zahlen für 2025 bestätigen die anhaltenden Lohnungleichheiten in Deutschland: Beschäftigte im Energiesektor verdienten mehr als das Doppelte im Vergleich zu denen im Gastgewerbe oder in der Landwirtschaft. Auch die regionalen Unterschiede blieben bestehen – mit einem Vorsprung der westdeutschen Bundesländer von fast 10.000 Euro beim Medianeinkommen gegenüber den ostdeutschen.






