30 April 2026, 22:04

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte

Eingang zu Universal Studios Hollywood mit einem Bogen, einer Statue, Menschen, Bäumen, Gebäuden, einem Fahnenmast und einem bewölkten Himmel.

Evangeline Lilly attackiert Disney nach Marvel-Entlassungen und KI-Debatte

Evangeline Lilly, bekannt für ihre Rolle als Hope van Dyne/Wasp im Marvel Cinematic Universe, hat sich nach jüngsten Entlassungen bei Marvel Studios gegen Disney ausgesprochen. Die Schauspielerin kritisierte den Konzern scharf dafür, 1.000 Arbeitsplätze abzubauen, während gleichzeitig die Künstler gelobt würden, die zum Erfolg des Studios beigetragen hätten.

In einem Instagram-Beitrag hinterfragte sie zudem die zunehmende Abhängigkeit Disneys von KI-generierter Kunst und forderte stärkere Schutzmaßnahmen für menschliche Kreativschaffende.

Lilly nutzte die Plattform, um ihrer Verärgerung Ausdruck zu verleihen, und markierte Disney direkt in ihrem Post. Die Entlassungen bezeichnete sie als "beschämend" und warf dem Unternehmen vor, genau die Menschen im Stich zu lassen, die seinen Ruf aufgebaut hätten. Besonders hob sie die "glorreichen Zeiten von Marvel" hervor und würdigte die harte Arbeit der Künstler, die nun ihren Job verlieren.

Zudem äußerte sie Bedenken über den Aufstieg der KI in kreativen Branchen. Lilly warnte, dass ohne rechtliche Absicherung menschliche Künstler durch automatisierte Tools ersetzt werden könnten. Ihr Beitrag enthielt einen Appell an die Politiker in Kalifornien, das Problem anzugehen und kreative Berufsgruppen zu schützen.

Die Kritik kommt nur wenige Monate, nachdem Lilly im Juni 2024 ihren Rückzug aus der Schauspielerei bekannt gegeben hatte. Obwohl sie sich aus der Branche zurückzieht, erhebt sie weiterhin ihre Stimme zu deren Herausforderungen – insbesondere zur Behandlung der Kreativen hinter den Kulissen.

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Lillys Äußerungen setzen Disney unter Druck, seine Vorgehensweise bei Entlassungen und der KI-Integration zu überdenken. Der Beitrag lenkt die Aufmerksamkeit auf die größere Debatte über Jobsecurity in der Unterhaltungsindustrie. Angesichts der 1.000 betroffenen Marvel-Studios-Mitarbeiter beobachtet die Branche nun gespannt, ob es politische Reaktionen oder Kurskorrekturen geben wird.

Quelle