FDP Wolfenbüttel wählt neues Führungsteam und setzt auf lokale Präsenz
Marie RichterFDP Wolfenbüttel wählt neues Führungsteam und setzt auf lokale Präsenz
Die Freie Demokratische Partei (FDP) im Landkreis Wolfenbüttel hat eine neue Führung und neue Vorstandsmitglieder gewählt. Björn Försterling wurde als Vorsitzender wiedergewählt, während der langjährige Stellvertreter Thomas Fach nach 28 Jahren in dieser Funktion zurücktrat. Die Partei skizzierte zudem Pläne, das lokale Engagement zu stärken und die bundesweite politische Debatte mitzugestalten.
Björn Försterling bleibt damit Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Wolfenbüttel. Er äußerte sich später dazu, dass das Fehlen der FDP im Bundestag besonders bei den Ausgaben- und Schuldenentscheidungen der Regierung schmerzlich spürbar sei.
Bei den Wahlen gab es mehrere Neubesetzungen: Vincent Schwarz übernahm das Amt des Schatzmeisters, Kevin Gewalt wurde zum neuen Schriftführer gewählt. Christina Balder ist künftig für die Pressearbeit und die Mitgliederbetreuung zuständig. Pierre Balder und Bettina Otte-Kotulla zogen als Beisitzer in den Vorstand ein.
Für die Positionen der stellvertretenden Vorsitzenden wurden Max Weitemeier und Markus Dietl gewählt. Ihre Ernennung folgte auf den Rückzug von Thomas Fach, der fast drei Jahrzehnte lang stellvertretender Vorsitzender war.
Der lokale Verband will künftig eine aktivere Rolle bei der Ausgestaltung der bundesweiten FDP-Politik einnehmen. Zudem sind eine intensivere Bürgeransprache und mehr Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern des Landkreises geplant.
Die FDP in Wolfenbüttel hat ihr Führungsteam mit einer Mischung aus neuen und erfahrenen Mitgliedern erneuert. Der Fokus liegt nun auf lokaler Präsenz und der Mitwirkung an übergeordneten politischen Diskussionen. Försterlings Wiederwahl steht für Kontinuität, während die neuen Ämter eine Verlagerung der Verantwortlichkeiten markieren.






