Fußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Bergisch Gladbachs Kampf gegen Rassismus
Marie RichterFußballturnier ohne Schiedsrichter krönt Bergisch Gladbachs Kampf gegen Rassismus
Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden in Bergisch Gladbach mit einzigartigem Fußballturnier
In Bergisch Gladbach gingen die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit einem besonderen Fußballturnier zu Ende. Unter dem Motto "Kick gegen Rassismus" trafen sich neun Mannschaften unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft. Im Mittelpunkt standen Zusammenhalt und Respekt – die Spiele fanden ohne Schiedsrichter statt.
Veranstaltet wurde das Turnier unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus". Diese symbolische Geste unterstrich die Botschaft der Veranstaltung: Geschlossenheit gegen Diskriminierung.
Das "Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt", eine lokale Initiative, organisierte das Turnier als Teil eines umfassenderen Programms. Ziel der Gruppe ist es, ein offenes und inklusives Miteinander in der Gemeinde zu fördern. Die Aktion reiht sich ein in die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, die vom Deutschen Institut für Menschenrechte koordiniert werden.
Bundesweit fanden zwischen dem 16. und 29. März 2026 über 3.700 Veranstaltungen statt. Während Städte wie Ingolstadt und Regensburg sportliche Aktivitäten anboten, setzten andere auf kulturelle Programme. In Bergisch Gladbach hob sich das Fußballturnier durch seinen Fokus auf Fairplay und gegenseitigen Respekt hervor.
Als Sieger ging der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. hervor. Das besondere Format – gespielt ohne Schiedsrichter – betonte das Vertrauen und den Sportsgeist unter den Teilnehmenden.
Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier bildete den Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach. Es zeigte, wie Sport Menschen verschiedener Herkunft unter gemeinsamen Werten zusammenbringen kann. Der Erfolg der Veranstaltung spiegelte das Engagement der Gemeinde wider, sich durch gemeinsames Handeln gegen Diskriminierung einzusetzen.






