Großübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen
Jonas HoffmannGroßübung in Bad Schwalbach testet Katastrophenschutz unter Realbedingungen
Großübung in Bad Schwalbach: Katastrophenschutz probt den Ernstfall
Am Samstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Ziel der Übung ist es, die Einsatzbereitschaft und die Zusammenarbeit der örtlichen Rettungskräfte im Katastrophenfall zu testen. Die Organisatoren erwarten rund 350 Teilnehmer, darunter Einsatzkräfte und Freiwillige.
Die Übung beginnt um 9:00 Uhr und dauert voraussichtlich bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Das Szenario simuliert einen schweren Verkehrsunfall mit einem gefährlichen Stoffaustritt und mehreren Verletzten. Um die Situation realistischer zu gestalten, wird farbiger Rauch eingesetzt.
Anwohner in der Umgebung sollten sich auf vermehrten Einsatzverkehr einstellen. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, raten die Behörden, während der Übung die Umfahrung des Gewerbegebiets über die „Alte Bäderstraße“ zu meiden.
Der Rheingau-Taunus-Kreis hat die Übung organisiert, um zu prüfen, wie gut die verschiedenen Rettungsteams zusammenarbeiten. Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Polizei und weitere Einheiten sind an der Simulation beteiligt.
Die Übung dient der Bewertung von Reaktionszeiten, Kommunikation und Koordination unter Druck. Die Behörden betonen, dass es sich lediglich um eine Probe handelt. Es bestehe keine reale Gefahr, doch könnten in der „Alte Bäderstraße“ Lärm und Rauch wahrnehmbar sein.






