21 March 2026, 16:08

Hessens Gewerkschaften kämpfen für 7 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst

Eine bunte Gruppe von Menschen, die mit Protestschildern und Transparenten durch eine Straße marschieren, mit einem Gebäude im Hintergrund.

DGB: Rund 1.500 Teilnehmer bei der Aktionsaktion der Beamten - Hessens Gewerkschaften kämpfen für 7 Prozent mehr Lohn im öffentlichen Dienst

Gewerkschaften in Hessen drängen auf höhere Löhne für Landesbedienstete und Beamte

Die Gewerkschaften in Hessen fordern deutliche Lohnerhöhungen für Angestellte im öffentlichen Dienst und Beamte. Sie verlangen eine Steigerung der Gehälter um 7 Prozent, mindestens jedoch einen monatlichen Zuschlag von 300 Euro. Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Landesregierung sollen noch in diesem Monat fortgesetzt werden.

Die Forderung nach besseren Bezügen kommt nach jahrelangen Streitigkeiten über die Besoldung im öffentlichen Dienst. 2021 urteilte das Verwaltungsgericht Kassel, dass die Beamtengehälter in Hessen zwischen 2013 und 2020 unrechtmäßig niedrig gewesen seien. Dieses Urteil verleiht den aktuellen Forderungen der Gewerkschaften zusätzliches Gewicht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In ganz Hessen hat es bereits Proteste gegeben. Rund 1.000 Beamte versammelten sich in Frankfurt, während sich weitere 500 an einer Fotoaktion des DGB Nordhessen beteiligten. Die Demonstranten forderten fairere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Die Gewerkschaften bestehen darauf, dass eine neue Tarifeinigung gleichzeitig und gleichberechtigt für Landesbedienstete und Beamte gelten muss. Die dritte Verhandlungsrunde soll am 26. und 27. März fortgesetzt werden. Michael Rudolph, Vorsitzender des DGB Hessen-Thüringen, betonte, der öffentliche Sektor erfülle eine zentrale Rolle – daher müsse das Land bei Löhnen und Arbeitsbedingungen entschlossen handeln.

Das Ergebnis der anstehenden Verhandlungen wird entscheiden, ob Hessens 58.000 Landesbedienstete und Beamte die geforderten Gehaltserhöhungen erhalten. Bei einer Zustimmung würden damit langjährige Kritikpunkte zu Löhnen und Arbeitsstandards in der Region angegangen.

Quelle