22 March 2026, 00:06

McCormick will Knorr kaufen – Milliarden-Deal könnte Lebensmittelbranche erschüttern

Ein Teller mit einem Lebensmittel.

McCormick will Knorr kaufen – Milliarden-Deal könnte Lebensmittelbranche erschüttern

Der US-amerikanische Gewürzriese McCormick & Company verhandelt aktuell über den Kauf von Knorr, einer der bekanntesten Lebensmittelmarken Deutschlands. Die Transaktion, deren Volumen sich im Milliardenbereich bewegen könnte, würde den ikonischen Markennamen nach mehr als zwei Jahrzehnten unter dem Dach von Unilever in neue Hände geben.

Seit dem Jahr 2000 gehört Knorr zu Unilever, nachdem der Konzern den Lebensmittelhersteller Bestfoods übernommen hatte. Die Marke produziert heute an vier deutschen Standorten, darunter große Werke in Auerbach und Heilbronn. Innerhalb der Foods-&-Refreshment-Sparte von Unilever verzeichnete Knorr ein stetiges Wachstum: Die globalen Umsätze stiegen von 13,5 Milliarden Euro im Jahr 2021 auf voraussichtlich 15,2 Milliarden Euro im Jahr 2025.

Mit seinen Fertiggerichten und Gewürzen zählt Knorr zu den Marktführern und liegt in direktem Wettbewerb zu Maggi (Nestlé) sowie Hellmann's (ebenfalls Unilever). Aktuell hält das Unternehmen einen globalen Marktanteil von etwa 15 bis 20 Prozent im Segment Suppen und Saucen. Der potenzielle Käufer, McCormick & Company mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Maryland, ist selbst ein Schwergewicht in der Gewürz- und Schärfesaucen-Branche, erwirtschaftet jährlich rund 7 Milliarden Dollar und beschäftigt 14.000 Mitarbeiter.

Der mögliche Verkauf passt in die laufende Umstrukturierung von Unilever unter dem Vorstandsvorsitzenden Fernando Fernandez. Sollte die Übernahme perfekt gemacht werden, wäre es eine der größten Akquisitionen in der Geschichte von McCormick.

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Ein erfolgreicher Deal würde Knorr aus dem Unilever-Konzern in das globale Portfolio von McCormick überführen. Angesichts der starken Marktposition beider Unternehmen könnte dieser Schritt die Gewürz- und Fertiggerichte-Branche nachhaltig verändern. Über die finanziellen Details und die endgültigen Vertragsbedingungen wird noch verhandelt.

Quelle