14 June 2026, 14:02

Huntorf wird zum Wasserstoff-Knotenpunkt für Industrie und Verkehr

EWE und Uniper planen, ein Wasserstoff-Drehkreuz auf dem Huntorf-Gelände in Deutschland zu errichten

Huntorf wird zum Wasserstoff-Knotenpunkt für Industrie und Verkehr

EWE und Uniper planen Wasserstoff-Drehscheibe am Standort Huntorf

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

EWE und Uniper haben Pläne für den Bau eines Wasserstoff-Knotenpunkts am Standort Huntorf in Deutschland bekannt gegeben. Das Projekt zielt darauf ab, Wasserstoff für die Industrie und den Mobilitätssektor zu speichern und zu transportieren. Vor Ort soll der Wasserstoff mithilfe erneuerbarer Windenergie produziert werden.

Der Standort Huntorf wurde wegen seiner bestehenden Infrastruktur ausgewählt. Dort sind bereits das Druckluftspeicherkraftwerk (CAES) von Uniper und die Erdgaskavernenspeicher von EWE in Betrieb. Dies macht den Standort ideal für die Wasserstoffproduktion und -speicherung.

Die Anlage könnte eine Kapazität von bis zu 300 Megawatt erreichen. Die Partnerschaft wird zudem prüfen, ob sich Wasserstoff in Druckluftspeichern (CAES) nutzen lässt, um die Stabilität des künftigen Energiesystems zu unterstützen. Bestehende Erdgaspipelines könnten für den Wasserstofftransport umgerüstet werden.

Uniper bringt Expertise im Bau und Betrieb von Elektrolyseanlagen sowie in der Vermarktung von Wasserstoff ein. Die vorhandene Netzanbindungskapazität des Unternehmens wird helfen, die Elektrolyseure in das Stromnetz zu integrieren. Erste Kunden sollen ab Mitte der 2020er-Jahre mit Wasserstoff beliefert werden.

Die Wasserstoff-Drehscheibe wird für die Produktion auf Windenergie setzen und ist darauf ausgelegt, industrielle und verkehrsbezogene Bedarfe zu decken. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt zur Integration von grünem Wasserstoff in die deutsche Energieinfrastruktur.

Quelle