21 March 2026, 18:03

Jagdhabicht Alfons nach Schuss mit Luftgewehr in Lebensgefahr

Gravur eines Wanderfalken im Flug über einen Hügel mit Bäumen und Gebäuden, detaillierte Flügel und Federn, mit Text unten.

Jagdhabicht Alfons nach Schuss mit Luftgewehr in Lebensgefahr

Ein abgerichteter Jagdhabicht namens Alfons wurde in Groß Biewende durch einen Schuss mit einer Luftdruckwaffe schwer verletzt. Der Vorfall ereignete sich am 13. November 2025 und hinterließ den Vogel in kritischem Zustand. Sein Besitzer Mario wendet sich nun mit einem dringenden Appell an die Öffentlichkeit und bittet um Hinweise auf den Angriff.

Mario entdeckte Alfons auf einem abgestorbenen Baum oberhalb einer Voliere in Groß Biewende. Der Habicht war von einem Luftgewehrgeschoss getroffen worden; die Ermittler konnten den Schuss auf den südlichen Teil des Gebiets eingrenzen. Alfons wird derzeit in einer speziellen Intensivstation behandelt, doch seine Genesung bleibt ungewiss.

Für Mario hatte sich 2023 ein Lebenstraum erfüllt, als er Alfons erwarb und die Lizenz als Falkner erhielt. Sein Jagdschein erwarb er über den Jägerverband Wolfenbüttel, die Falknerprüfung bestand er beim Landesjagdverband Niedersachsen. Die Ausbildung eines Greifvogels für die Jagd erfordert monatelange, geduldige Arbeit – aufgebaut auf Vertrauen und Konsequenz.

Dieser Angriff ist nicht der erste seiner Art in der Region. Zwischen 2021 und 2025 wurden im Landkreis Wolfenbüttel drei weitere vorsätzliche Angriffe auf Greifvögel gemeldet, darunter Fälle in Salzgitter (2022) sowie zwei in Wolfenbüttel selbst (2024), wie das Niedersächsische Landesamt für Umwelt und der NABU bestätigen. Mario betont, dass sich sein Appell nicht an örtliche Jäger richtet, da diese keine Luftdruckwaffen verwenden.

Er ruft nun alle auf, die am 13. November verdächtige Aktivitäten beobachtet oder gehört haben, sich mit Informationen zu melden.

Alfons steht ein langer und unsicherer Weg der Erholung bevor. Der Fall reiht sich ein in eine wachsende Zahl gezielter Angriffe auf Greifvögel in der Region Wolfenbüttel. Die Behörden ermitteln weiter, während Mario auf Hinweise hofft, die zur Identifizierung der Verantwortlichen führen könnten.

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