Landkreis Lüneburg reformiert seine Einsatzleitstelle für besseren Katastrophenschutz
Jonas HoffmannLandkreis Lüneburg reformiert seine Einsatzleitstelle für besseren Katastrophenschutz
Einsatzleitstelle (TEL) des Landkreises Lüneburg wird neu strukturiert
Die Einsatzleitstelle (TEL) des Landkreises Lüneburg steht vor einer umfassenden organisatorischen Neuaufstellung. Ab dem 1. Januar 2026 wird die Einheit eigenständig unter der direkten Verantwortung des Landkreises agieren – unabhängig von der Struktur der Kreisfeuerwehr.
Die TEL ist eine spezialisierte Führungseinheit, die für die Koordination, Planung und Steuerung von Einsatzmaßnahmen bei großflächigen oder komplexen Schadenslagen zuständig ist. Nach Abstimmungen zwischen dem Kreisbrandmeister und der TEL-Führung wurde beschlossen, die Einheit aus dem Rahmen der Feuerwehr herauszulösen.
Ziel der Umstrukturierung ist es, die Zusammenarbeit im Bevölkerungsschutz zu intensivieren und die TEL enger in das Katastrophenmanagement des Landkreises einzubinden. Bereits im Mai 2026 wurden Mitglieder berufen, um diesen Übergang zu begleiten.
Die Änderungen stärken die Vernetzung zwischen den hauptamtlichen Kräften des Landkreises im Katastrophenschutz und den ehrenamtlichen TEL-Mitarbeitenden. Dies fördert den Wissensaustausch und verbessert die Kommunikation zwischen allen Beteiligten. Durch die engere Anbindung kann der Landkreis den Bedarf der TEL schneller erkennen und organisatorische Angelegenheiten direkt regeln, was die Entscheidungsprozesse beschleunigt. Die Reform schafft zudem ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl unter den TEL-Mitgliedern und erhöht die Sichtbarkeit des Landkreises als zentrale Anlaufstelle.
Sascha Westermann, Leiter des Bevölkerungsschutzes im Landkreis Lüneburg, dankte den TEL-Mitarbeitenden für ihr Engagement und ihre unverzichtbaren Leistungen. Die Neuorganisation soll die Effizienz und Unterstützung bei Einsatzmaßnahmen im gesamten Landkreis verbessern.






