25 March 2026, 04:03

Merz-Regierung kämpft mit 60-Milliarden-Lücke – Steuersenkungen in Gefahr

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern für die Reichen und große Unternehmen weiter senkt."

Merz-Regierung kämpft mit 60-Milliarden-Lücke – Steuersenkungen in Gefahr

Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz steht vor Milliardenlücke

Die deutsche Bundesregierung unter Führung von Bundeskanzler Friedrich Merz sieht sich trotz jüngster Steuerentlastungen vor großen finanziellen Herausforderungen. Seit März 2026 hat die CDU/CSU-SPD-Koalition zwar den Grundfreibetrag erhöht, das Kindergeld angehoben und die Pendlerpauschale vereinfacht. Doch nun droht eine Finanzierungslücke von über 60 Milliarden Euro pro Jahr für die Jahre 2028 bis 2029, die geplante Einkommensteuersenkungen für Gering- und Mittelverdiener gefährdet.

Angesichts knapper Haushalte wurden die ursprünglichen Steuerpläne der Koalition bereits zurückgestuft. Statt umfassender Reformen konzentrieren sich die Diskussionen nun auf gezielte Maßnahmen wie Markteingriffe und Spekulationsbeschränkungen. Kanzler Merz hat Steuererhöhungen kategorisch ausgeschlossen und betont, dass Änderungen ausschließlich Entlastungen bringen müssten – nicht zusätzliche Belastungen.

Mit der Hälfte der Legislaturperiode fast abgeschlossen, räumte Merz ein, dass der Reformeifer in der zweiten Hälfte oft nachlässt. Gleichzeitig verwies er darauf, dass über Sozialabgaben noch Anpassungen möglich seien. Entscheidungen zur Steuerpolitik werden zwischen Ostern und der Sommerpause erwartet, doch die Vorschläge von Finanzminister Lars Klingbeil für eine Einkommensteuerentlastung liegen weiterhin auf Eis.

Finanzminister unter Druck: Wie die Lücke schließen?

Finanzminister Lars Klingbeil steht nun vor der Aufgabe, die Milliardenlücke zu decken – sei es durch Ausgabenkürzungen, eine Aussetzung der Schuldenbremse oder andere Instrumente. Die vorsichtige Neuausrichtung der Regierung zeigt, wie schwer es ist, versprochene Entlastungen mit der Haushaltsrealität in Einklang zu bringen.

Die Steuerpläne der Koalition hängen damit in der Schwebe, während die Minister nach Lösungen suchen, um die Finanzierungslücke zu schließen. Ohne zusätzliche Einnahmen oder drastischere Kürzungen könnten die geplanten Steuersenkungen für Gering- und Mittelverdiener scheitern. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die Regierung ihre Versprechen einlösen kann – ohne die Haushaltsstabilität zu gefährden.

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