04 May 2026, 10:03

Merz zieht rote Linie: "Keine linke Mehrheit mit der CDU"

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die seine politischen Teilungen zeigt, gedruckt auf altem Papier mit Text oben und unten.

Merz zieht rote Linie: "Keine linke Mehrheit mit der CDU"

Bundeskanzler Friedrich Merz hat die SPD mit scharfen Worten wegen ihrer Steuerpläne gewarnt. In einer direkten Ansprache an SPD-Chef Lars Klingbeil betonte er, seine Partei werde keine höheren Steuern für Spitzenverdiener akzeptieren. Die Äußerungen fallen in eine Phase zunehmender Spannungen innerhalb der deutschen Regierungskoalition.

Merz bezog in einer Reihe klarer Stellungnahmen unmissverständlich Position. Gegenüber Klingbeil erklärte er, die CDU/CSU werde jeden Versuch blockieren, eine linksgerichtete Mehrheit in der Regierung zu etablieren. „Es gibt keine linke Mehrheit in Deutschland“, erklärte er entschlossen. „Das wird mit der CDU/CSU nicht passieren. Und auch nicht mit mir.“

Der Kanzler wies zudem die Vorstellung zurück, seine Gesprächsbereitschaft bedeute grenzenlose Kompromissfähigkeit. „Kompromisse sind keine Einbahnstraße“, stellte er klar. Er bestand darauf, dass die Union in der Koalition eine starke Stimme haben müsse, und fügte hinzu: „Ich habe keinen Auftrag, die CDU zu zerstören.“

Seine Aussagen spiegeln wachsende Verärgerung innerhalb der CDU wider. Merz hatte die SPD bereits mehrfach zur Mäßigung aufgerufen, insbesondere bei der geplanten Steuererhöhung für Besserverdiener. Die Warnung deutet auf eine mögliche Konfrontation in der Wirtschaftspolitik in den kommenden Monaten hin.

Mit seinen Aussagen setzt der Kanzler klare Grenzen für künftige Verhandlungen. Da die CDU linksgerichtete Steuerreformen ablehnt, steht die Koalition vor einer Nagelprobe. Weitere Vorstöße der SPD in der Steuerpolitik dürften auf massiven Widerstand stoßen.

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