Mieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen
Jonas HoffmannMieterbund fordert gerechtere Verteilung der Modernisierungskosten nach Einkommen
Der Präsident des Deutschen Mieterbunds, Axel Gedaschko, fordert eine Reform der Umlage von Modernisierungskosten auf Mieter. Gedaschko kritisiert das aktuelle System als ungerecht, da es alle Mieter unabhängig von ihrem Einkommen gleich behandelt. Stattdessen plädiert er für ein neues Modell, das die finanziellen Möglichkeiten der Mieter bei der Verteilung dieser Kosten berücksichtigt.
Nach der geltenden Regelung können Vermieter die vollen Kosten für Gebäudesanierungen gleichmäßig auf alle Mieter umlegen. Gedaschko sieht darin eine unzumutbare Belastung für Haushalte mit geringem Einkommen. Sein Vorschlag zielt auf ein gestaffeltes System ab, in dem besser Verdienende einen größeren Anteil der Modernisierungskosten tragen.
Der Mieterbund-Chef drängt die Regierungskoalition, zügig zu handeln. Sein Konzept soll die finanzielle Belastung an die Leistungsfähigkeit der Mieter anpassen – statt wie bisher eine pauschale Umlage für alle vorzusehen.
Falls das neue Modell eingeführt wird, müssten Mieter mit höherem Einkommen einen größeren Teil der Sanierungskosten übernehmen. Gedaschkos Plan soll vor allem Haushalte entlasten, die mit steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben. Die Bundesregierung hat sich zu dem Vorstoß bisher noch nicht geäußert.






