Neue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 mit dem RS1-Netz
Anna SchmittNeue Radroute verbindet Bottrop und Gladbeck bis 2030 mit dem RS1-Netz
Neue Radroute verbindet Bottrops Innenstadt mit Gladbeck-Ellinghorst
Derzeit entsteht eine neue Radverbindung zwischen dem Bottroper Stadtzentrum und Gladbeck-Ellinghorst. Das rund 4,5 Millionen Euro teure Projekt ist Teil der übergeordneten Radschnellweg-Ruhr (RS1). Lokale Vertreter haben die Baustelle bereits besichtigt und zeigten sich mit dem bisherigen Fortschritt zufrieden.
Der erste Abschnitt der Strecke folgt einer stillgelegten Bahntrasse und führt auf drei Kilometern von Bottrop bis zum Fuß der Halde Beckstraße. Aktuell präsentiert sich die Baustelle noch als unebener Schotterweg, auf dem Erde und Steine verlegt werden. Fertig gestellt wird die Route mit einer glatten, vier Meter breiten Asphaltdecke und einer durchgehenden Beleuchtung.
Die Fertigstellung dieses ersten Teilstücks ist für nächstes Jahr geplant. Es deckt fast die Hälfte der Gesamtstrecke zwischen Bottrop und Gladbeck ab. Der verbleibende Abschnitt bis nach Gladbeck-Ellinghorst soll bis 2030 fertiggestellt werden.
Bürgermeister Matthias Buschfeld, der technische Beigeordnete Klaus Müller und Gladbecks Bürgermeisterin Bettina Weist besichtigten kürzlich das Baugelände. Alle drei zeigten sich zuversichtlich über den Projektfortschritt. Rund 90 Prozent der 4,5 Millionen Euro – und damit der Großteil der Kosten – werden vom Land getragen, was die finanzielle Belastung für die Kommunen deutlich verringert.
Die fertige Strecke bietet Radfahrern eine direkte, gut ausgeleuchtete Verbindung zwischen Bottrop und Gladbeck. Zudem fügt sie sich nahtlos in das RS1-Netz ein und stärkt so die regionale Radinfrastruktur. Die für nächstes Jahr geplante erste Phase markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Vollendung der gesamten Route bis 2030.






