Niedersachsen bildet Mobilitätsmanager für bessere Verkehrsnetze aus
Jonas HoffmannNiedersachsen bildet Mobilitätsmanager für bessere Verkehrsnetze aus
Neues Ausbildungsprogramm in Niedersachsen bereitet Kommunalmitarbeiter auf bessere lokale Verkehrsnetze vor
Mit dem Programm MOBILOTSIN sollen Mitarbeiter von Städten und Gemeinden in Niedersachsen darauf vorbereitet werden, den ÖPNV und andere Verkehrsangebote effizienter zu gestalten. Die Initiative zielt darauf ab, Busse, Züge, Fahrräder und geteilte Verkehrsmittel besser zu vernetzen. Behördenvertreter betonen, dass das Vorhaben Kommunen dabei helfen wird, Verkehrsprobleme gezielter anzugehen.
Im Mittelpunkt steht die Ausbildung von Mobilitätsmanagern, die künftig ressortübergreifend in den Verwaltungen arbeiten sollen. Ihre Aufgabe besteht darin, die Verkehrsplanung ganzheitlich zu koordinieren – statt wie bisher oft in einzelnen Abteilungen. Durch die Verknüpfung von Leihrädern, Carsharing, Ruf-Taxis und anderen Diensten soll das Reisen flexibler und effizienter werden.
Auch moderne Mobilitätshubs sind Teil des Konzepts. Diese Knotenpunkte ermöglichen es Bürgern, problemlos zwischen Fahrrad, Bus und Bahn zu wechseln. Malte Wanzek, Botschafter der Initiative, treibt die Integration verschiedener Verkehrsmittel zu einem nahtlosen System voran.
Die Schulung richtet sich an Beschäftigte aus Kommunen und Landkreisen in ganz Niedersachsen. Christian Berndt, Geschäftsführer des Landesnahverkehrs Niedersachsen (LNVG), unterstrich, dass Verkehrswende und Klimaschutz für die lokalen Behörden nun höchste Priorität hätten. Das Projekt MOBILOTSIN wird von einer breiten Palette regionaler Partner unterstützt.
Die frisch ausgebildeten Manager werden in den kommenden Monaten in niedersächsischen Städten und Gemeinden mit der Umsetzung beginnen. Ihr Fokus liegt auf besseren Anschlüssen zwischen den Verkehrsmitteln und nachhaltigeren Mobilitätslösungen. Langfristig soll das Programm Alltagswege erleichtern – und gleichzeitig die Emissionen senken.






