Niedersachsens Inflation bleibt uneinheitlich: Energiepreise steigen, Verbraucherpreise sinken leicht
Marie RichterNiedersachsens Inflation bleibt uneinheitlich: Energiepreise steigen, Verbraucherpreise sinken leicht
In Niedersachsen zeigt sich die Inflation seit einigen Monaten mit gemischten Trends. Die Verbraucherpreise sanken zwar leicht im jüngsten Bericht, doch bestimmte Energiekosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr deutlich an.
Im Mai 2026 lag die Inflationsrate in Niedersachsen bei 2,8 Prozent. Einen Monat später fiel sie auf 2,5 Prozent. Dies folgte auf einen leichten Rückgang der Verbraucherpreise um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat.
Die Energiepreise stiegen insgesamt um 4,6 Prozent im Jahresvergleich. Besonders stark legte leichtes Heizöl zu – mit einem Anstieg um 38,5 Prozent. Auch Diesel wurde deutlich teurer und verteuerte sich um 21,1 Prozent, während Superbenzin um 11,6 Prozent im Preis stieg. Dagegen sanken die Erdgaspreise um 7,8 Prozent, und Strom wurde um 3,5 Prozent günstiger.
Lebensmittel und alkoholfreie Getränke wurden leicht teurer. Hier stiegen die Preise um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Die aktuellen Zahlen zeigen ein uneinheitliches Bild der Preisentwicklung in verschiedenen Bereichen. Während einige Energiekosten stark angestiegen sind, gingen andere zurück – was insgesamt zu einer moderaten Inflationsrate beiträgt. Die Verbraucherpreise bleiben weiterhin genau im Blick, da sich der Trend fortsetzt.
