03 April 2026, 04:03

Publicis Media dominiert 2025 die deutsche Mediaagentur-Szene mit Rekord-Neugeschäft

Blauer und weißer Plakat mit einer Liniengrafik und einem Megafon mit "28%" und "24%" Text, Logos und marketingrelevanten Texten, die eine Social-Media-Strategie bewerben.

Publicis Media dominiert 2025 die deutsche Mediaagentur-Szene mit Rekord-Neugeschäft

Ein neuer Bericht offenbart Verschiebungen in der deutschen Mediaagentur-Landschaft für das Jahr 2025. COMvergence verzeichnete 219 Agenturwechsel und -bestandsaufträge mit einem Gesamtvolumen von 2,738 Milliarden US-Dollar. Publicis Media ging als klarer Spitzenreiter bei Neugeschäftsgewinnen hervor, während unabhängige Agenturen ebenfalls starke Ergebnisse erzielten.

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Publicis Media belegte mit 23 neuen Kundenakquisen und einem Volumen von 819 Millionen US-Dollar den ersten Platz unter den Agenturnetzwerken. Besonders erfolgreich waren die zum Verbund gehörenden Agenturen Starcom, die auf Platz eins, und Zenith, die auf Platz zwei der Einzelagenturen landeten. Zu den bedeutenden Neukunden von Publicis zählten Aldi, Dr. Oetker, Mars und Paramount Global.

Mediaplus, Teil der Serviceplan Group und Deutschlands größte unabhängige Mediaagentur, sicherte sich mit 318 Millionen US-Dollar Umsatz den zweiten Platz im Gesamtranking. Die Agentur hielt eine Bestandsquote von 48 Prozent bei bestehenden Kunden und steigerte ihr Neugeschäft um 161 Millionen US-Dollar. Trotz dieser starken Leistung belegte Mediaplus im Ranking der Einzelagenturen nur den vierten Platz.

Dentsu erreichte unter den Agenturnetzwerken den dritten Rang und verzeichnete elf Neukundengewinne bei gleichzeitig elf Verlusten. Initiative, das nach dem Wechsel von IPG nun zu Omnicom gehört, platzierte sich hingegen auf dem dritten Platz im Ranking der Einzelagenturen.

Die Daten für 2025 unterstreichen die Vorherrschaft von Publicis Media auf dem deutschen Mediamarkt, getrieben durch die Gewinnung hochkarätiger Kunden. Unabhängige Agenturen wie Mediaplus hielten ebenfalls bedeutende Marktanteile und zeigen damit eine wettbewerbsintensive Landschaft. Der Bericht enthielt jedoch keine Vergleiche zu 2023 oder Details zu Budgetverschiebungen zwischen großen Netzwerken und unabhängigen Agenturen.

Quelle