"Rehné": Der einsame Hirsch an der A7 sorgt für verstärkte Sicherheitsmaßnahmen
Jonas HoffmannTierattraktion auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Der einsame Hirsch an der A7 sorgt für verstärkte Sicherheitsmaßnahmen
Ein einzelner Hirsch, von Einheimischen Rehné getauft, wird seit über zwei Jahren in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau gesichtet. In jüngster Zeit häufen sich die Beobachtungen – von zwölf in der ersten Jahreshälfte 2025 auf 28 in der zweiten, vor allem in Nordrhein-Westfalen. Die Behörden haben nun Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit entlang der Strecke zu erhöhen.
Der dreijährige Hirsch wird oft beim Grasen in der Nähe der Ausfahrt Soltau-Süd in Richtung Hannover gesehen. Anders als anderes Wild hat er bisher nie einen Unfall verursacht und taucht meist allein auf. Die Polizei warnt Autofahrer davor, abrupt zu bremsen oder anzuhalten, wenn sie das Tier entdecken.
Um die Risiken zu minimieren, haben Verkehrsbehörden zusätzliche Wildquerungen, Zäune und Überwachungskameras entlang der deutschen Autobahnen installiert. Zudem werden in bekannten Sichtungsgebieten weitere Warnschilder aufgestellt. Vermutlich hält sich der Hirsch seit seiner Geburt in derselben Region auf und meidet den Kontakt mit Menschen.
Trotz seiner wachsenden lokalen Bekanntheit bleibt Rehné unberechenbar. Die Behörden beobachten seine Bewegungen weiterhin und appellieren an die Autofahrer, wachsam zu bleiben.
Die gehäuften Sichtungen von Rehné haben zu verstärkten Sicherheitsvorkehrungen auf der A7 geführt. Neue Schilder, Zäune und Wildquerungen sollen Unfälle verhindern. Fahrern wird geraten, zwar aufmerksam zu bleiben, aber bei einer Begegnung mit dem Hirsch plötzliche Bremsmanöver zu vermeiden.






