Siemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in digitale Schieneninfrastruktur
Anna SchmittSiemens Mobility und Braunschweig planen Milliarden-Investition in digitale Schieneninfrastruktur
Siemens Mobility und die Stadt Braunschweig haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort des Unternehmens für Eisenbahnsicherungs- und Automatisierungstechnik auszubauen. Mit diesem Schritt sollen die Anlagen modernisiert und die steigende globale Nachfrage nach digitaler Schieneninfrastruktur bedient werden.
Durch die Erweiterung entstehen zusätzliche Kapazitäten, und die Produktion wird auf moderne, digitalisierte Standards umgestellt. Ein zentraler Bestandteil des Vorhabens ist ein Grundstückstausch: Siemens Mobility erhält ein 20.000 Quadratmeter großes Areal für den Bau neuer Anlagen, während die Stadt Flächen für ihr städtisches Entwicklungsprojekt „Bahnstadt“ erwirbt.
Das betreffende Gelände befindet sich derzeit im gemeinsamen Besitz von Siemens und Braunschweig. Eine Arbeitsgruppe wird die Details des Grundstückstauschs finalisieren, und Siemens wird sich an künftigen städtebaulichen Wettbewerben für das Areal beteiligen. Die Vereinbarung sieht zudem Optionen für weiteres Wachstum vor, etwa den Bau einer neuen Produktionshalle.
Marc Ludwig, CEO des Bereichs Schieneninfrastruktur bei Siemens Mobility, bezeichnete die Erweiterung als Zeichen für Wachstum und langfristige Stärke. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum nannte sie ein wichtiges Vertrauensvotum für die Stadt, das Arbeitsplätze sichere und die lokale Wirtschaft stärke.
Das Projekt hängt von der Übertragung und dem Austausch ausgewählter Grundstücke ab. Nach Abschluss wird es Siemens Mobility bei der Umsetzung einer hochmodernen Anlage unterstützen, während die Stadt von neuen Entwicklungsflächen im Stadtteil Bahnstadt profitiert.
