Wie die taz seit 40 Jahren alle Prognosen überlebt – und jetzt um Erbe bittet
Jonas HoffmannWie die taz seit 40 Jahren alle Prognosen überlebt – und jetzt um Erbe bittet
Seit fast 40 Jahren widerlegt die taz als unabhängige Zeitung alle Erwartungen. 1979 gegründet, sagten Branchenexperten ihr zunächst eine Überlebensdauer von weniger als einem Jahr voraus. Doch heute blickt das Blatt nach vorn und ruft seine Unterstützerinnen und Unterstützer auf, durch Vermächtnisse und Erbschaften zum Erhalt der Zeitung beizutragen.
Die taz verlässt sich seit jeher auf das Engagement ihrer Leserinnen und Leser, um ihre Mission zu finanzieren. Das genossenschaftliche Modell der Zeitung ermöglicht es Anteilseignerinnen und Anteilseignern, ihre Anteile nach ihrem Tod zu vererben – so verbleiben die Mittel in der Organisation. Eine weitere Möglichkeit ist es, der taz direkt ein finanzielles Erbe zu hinterlassen, das den Fortbestand der Redaktion für die kommenden Jahre sichert.
Auch die taz Panter Stiftung spielt eine zentrale Rolle: Sie fördert Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten, kritischen Journalismus sowie verfolgte Medienmachende. Als gemeinnützige Organisation nimmt sie Erbschaften entgegen, die diesen Zwecken dienen. Die Zeitung hat ausführliche Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den verschiedenen Spendenmöglichkeiten zusammengestellt.
Seit ihrem Start hat sich die Medienlandschaft radikal verändert. Dennoch bleibt die taz ihren Gründungswerten treu – und treibt gleichzeitig die Erneuerung voran. Jetzt geht es darum, das Erreichte zu bewahren und an die nächste Generation weiterzugeben.
Unterstützerinnen und Unterstützer können über ihr aktuelles Engagement hinaus auf vielfältige Weise einen Beitrag leisten: ob durch Genossenschaftsanteile, direkte Vermächtnisse oder die Stiftung. Diese Zuwendungen helfen der taz, auch in einem sich ständig wandelnden Medienumfeld Beständigkeit zu wahren. Ihr Fortbestand hängt von solch langfristigen Verpflichtungen ab.






