WM-Druck auf DFB-Elf: Nagelsmanns Schwächenanalyse vor Paraguay-Duell
Jonas HoffmannWM-Druck auf DFB-Elf: Nagelsmanns Schwächenanalyse vor Paraguay-Duell
Deutschlands Nationalmannschaft steht vor dem WM-Spiel gegen Paraguay unter wachsendem Druck
Bundestrainer Julian Nagelsmann hat vor dem bevorstehenden WM-Duell mit Paraguay Schwächen in der körperlichen Präsenz und in Zweikampfsituationen eingeräumt. Trotz jüngster Siege gibt die unbeständige Leistung der Mannschaft Anlass zur Sorge.
Besonders die Defensive bereitet Nagelsmann Kopfzerbrechen. Mit Joshua Kimmich auf der rechten Seite und Manuel Neuer im Tor wirkt die Abwehrkette anfällig. Auch im Angriff fehlt es an Variabilität – oft wirkt das Spiel vorbesetzbar, wenn der gegnerische Strafraum überfüllt ist.
Nathaniel Phillips und Deniz Undav stechen zwar durch ihre Explosivität und Dynamik hervor, doch die Mannschaft kämpfte in Partien gegen die Elfenbeinküste und Ecuador mit Schwächen. Der knappe Sieg gegen Curaçao konnte die Zweifel kaum zerstreuen.
DFB-Direktor Rudi Völler zeigte sich trotz Paraguays starker Qualifikationserfolge gegen Brasilien und Argentinien zuversichtlich. Er lobte die Leidenschaft und den Kampfgeist der Spieler. Doch die Fans bemerken Unsicherheit und mangelnde Klarheit in den Auftritten der deutschen Auswahl.
Eigentlich hatte der DFB gehofft, die WM 2026 sportlich ungestört bestreiten zu können. Doch die aktuellen Leistungsgrenzen der Mannschaft lassen sich nicht länger ignorieren. Traditionell glänzt Deutschland gegen favorisierte Gegner, scheitert aber oft an physisch starken, taktisch disziplinierten Teams.
Das Spiel gegen Paraguay wird zeigen, ob die DFB-Elf mit körperlicher Härte und taktischem Druck umgehen kann. Nagelsmanns Eingeständnis der Schwächen erhöht den Handlungsdruck. Bleiben in den entscheidenden Bereichen keine Fortschritte aus, könnten sich die Zweifel an den WM-Ambitionen der Mannschaft weiter verstärken.
