Wolfsburgs Alexanderbergstraße glänzt nach 18 Monaten mit ökologischem Großprojekt
Marie RichterWolfsburgs Alexanderbergstraße glänzt nach 18 Monaten mit ökologischem Großprojekt
Die Alexanderbergstraße im Wolfsburger Stadtteil Neuhaus ist nach 18 Monaten umfangreicher Umgestaltung wieder eröffnet worden. Das rund 3,7 Millionen Euro teure Projekt hat der Straße ein modernes, umweltfreundliches Update mit breiteren Fahrspuren, verbesserten Parkmöglichkeiten und optimierter Entwässerung verliehen.
Die Sanierung umfasste 1,1 Kilometer Straße, Gehwege und angrenzende Bereiche. Die Fahrbahn wurde durchgehend auf sechs Meter verbreitert, die Gehwege auf einheitliche 2,20 Meter standardisiert. Zudem wurden verkehrsberuhigende Engstellen eingebaut, um die Sicherheit zu erhöhen.
Auch die Parkplätze wurden neu organisiert: Zehn zusätzliche Parallelparkbuchten und schräge Stellplätze ersetzen die alten senkrechten Parkflächen. LED-Straßenlaternen säumen nun die Route, während unter der Erde 1,1 Kilometer Regenwasserleitungen und 500 Meter Abwasserrohre erneuert wurden.
Ein zentraler Bestandteil des Redesigns sind die ökologischen Maßnahmen. Klimaresistente Bäume und Sträucher wurden nach dem "Schwammstadt"-Prinzip gepflanzt, um die Entwässerung und Nachhaltigkeit zu verbessern. Barrierefreie Überquerungshilfen und erweiterte Grünflächen runden die Aufwertung ab.
Bei der Eröffnung lobte Bürgermeister Dennis Weilmann das Projekt als Vorbild für modernen Straßenbau. Kai-Uwe Hirschheide, Leiter der Stadtentwicklung, hob das ansprechende Erscheinungsbild und den ökologischen Ansatz hervor.
Die 3,7 Millionen Euro verteilen sich auf 2,2 Millionen Euro für den Straßenausbau und 1,5 Millionen Euro für die Kanalisation. Die neugestaltete Straße bietet nun flüssigeren Verkehrsfluss, bessere Barrierefreiheit und eine höhere Umweltresilienz. Anwohner und Autofahrer werden die Veränderungen in den kommenden Wochen in vollem Umfang erleben.






