Youth Empowerment Lab in Osnabrück fördert junge Friedensstifter aus 20 Ländern
Anna SchmittYouth Empowerment Lab in Osnabrück fördert junge Friedensstifter aus 20 Ländern
Vom 28. Oktober bis 4. November 2023 findet in Osnabrück ein einwöchiges Youth Empowerment Lab statt. Die Veranstaltung bringt 18- bis 27-Jährige aus 20 Ländern zusammen, um sich mit intersektionaler Konfliktvermittlung unter besonderer Berücksichtigung religiöser Aspekte auseinanderzusetzen. Gefördert wird das Projekt vom Auswärtigen Amt, unterstützt von regionalen Partnern.
Im Rahmen des Labs nehmen junge Teilnehmende an Workshops und Diskussionsrunden zum Thema Konfliktlösung teil. Höhepunkt ist am 1. November eine Podiumsdiskussion unter dem Titel "How to Empower" im Innovatorium des Coppenrath Innovation Center. Zu den Referierenden zählen Dr. Monika Hauser, Friedensbotschafterin und Gründerin von medica mondiale, sowie John McGurk, Tuana Sahin, Ghada Zribi und Kathrin Kampmann.
Lokale Verantwortliche betonen die Bedeutung der Veranstaltung. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, hob hervor, wie das Lab globale Herausforderungen aufgreift und jungen Menschen eine stärkere Stimme verleiht. Patricia Mersinger, Leiterin des Fachbereichs Kultur der Stadt Osnabrück, unterstrich die Wichtigkeit von Jugendbeteiligung und Empowerment.
Hinter der Initiative steht ein Förderprogramm für junge Menschen, an dem sich zahlreiche regionale Partner beteiligen. Die Organisator:innen wollen eine Plattform für Dialog und den Aufbau von Kompetenzen in der Konfliktvermittlung schaffen.
Das Youth Empowerment Lab endet am 4. November. Der Fokus auf Religion und intersektionale Vermittlung spiegelt größere Bestrebungen wider, junge Menschen in den Friedensaufbau einzubinden. Die Ergebnisse der Veranstaltung könnten künftige, von Jugendlichen getragene Initiativen in der Konfliktlösung prägen.






