Flugticket-Steuern sinken 2026 – doch Airlines bleiben unzufrieden
Ab April 2026 sinken die Luftverkehrsabgaben in Deutschland – trotz Widerstand der Airlines
Die Steuersätze für Flugtickets in Deutschland werden im April 2026 gesenkt, und zwar in allen Entfernungsbereichen. Die Anpassung erfolgt trotz Protesten von vier großen Fluggesellschaften, die weiterhin einen Wettbewerbsnachteil durch die Abgabe sehen. Die neuen Sätze sollen die Kosten für Passagiere auf Kurz-, Mittel- und Langstrecken reduzieren.
Das überarbeitete System unterteilt Flüge in drei Entfernungszonen: Die erste umfasst Ziele bis zu 2.500 Kilometern, wobei die Abgabe von 15,53 Euro auf 13,03 Euro sinkt. In der zweiten Zone (2.500 bis 6.000 Kilometer) verringert sich die Steuer von 39,34 Euro auf 33,01 Euro. Bei Langstreckenflügen über 6.000 Kilometer fällt die Abgabe von 70,83 Euro auf 59,43 Euro.
Als Berechnungsgrundlage dient die Luftlinienentfernung von Frankfurt am Main zum größten kommerziellen Flughafen des Ziellandes. Das Bundesfinanzministerium hat bestätigt, dass die Airlines die Ersparnisse an die Reisenden weitergeben müssen.
Vier führende deutsche Fluggesellschaften – Lufthansa, Eurowings, Condor und TUI fly – kritisieren die Abgabenstruktur weiterhin. Sie argumentieren, dass diese nach wie vor zu ungleichen Wettbewerbsbedingungen führe und die Ticketpreise in die Höhe treibe, selbst nach den Senkungen.
Die angepassten Steuersätze treten im April 2026 in Kraft und entlasten Passagiere auf allen Strecken. Die Airlines bleiben jedoch skeptisch und halten die Änderungen für unzureichend, um ihre Bedenken auszuräumen. Die Regierung betont hingegen, dass die Senkungen direkt den Reisenden zugutekommen werden.






