Halle gedenkt 73 Jahre nach dem DDR-Aufstand mit bewegenden Veranstaltungen
Hannah SchneiderHalle gedenkt 73 Jahre nach dem DDR-Aufstand mit bewegenden Veranstaltungen
Halle gedenkt zum Jahrestag des Aufstands vom 17. Juni 1953 in der DDR mit einer Reihe von Veranstaltungen am 17. Juni 2026. Die jährliche städtische Gedenkfeier findet am Hallmarkt statt und ehrt diejenigen, die sich an jenem Tag gegen das Regime stellten.
Im Mittelpunkt der Hauptveranstaltung stehen Reden von Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt und Michael Viebig, dem Leiter der Gedenkstätte Roter Ochse. Helmut Duffe begleitet die Feier musikalisch.
Am Abend veranstaltet der Verein Format Filmkunst e.V. in der Geiststraße 21 eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion. Unter dem Titel „17. Juni in Halle – Ein Tag des bürgerlichen Muts“ beginnt die Veranstaltung um 20:00 Uhr.
Bereits am Vormittag führt Niklas Poppe, Pädagoge der Gedenkstätte Roter Ochse, eine Führung zu historischen Orten des Aufstands in der Halleschen Innenstadt durch. Der Verein Zeit-Geschichte(n) e.V. würdigt die Opfer mit einem Zeitzeugengespräch sowie einer Gedenklesung von Vanessa Hertel, Matthias Waschitschka und Anne Kupke.
Die Veranstaltungen sollen das Gedenken an den Aufstand und seine Bedeutung bewahren. Durch Diskussionen, Musik und Führungen werden historische Zusammenhänge und persönliche Erinnerungen vermittelt.






