17 June 2026, 18:43

Italo plant 2028 den Einstieg in Deutschlands Fernverkehr – Pro Bahn fordert faire Regeln

Pro Bahn fordert Schutzvorkehrungen für den Eintritt von Italo in den deutschen Fernverkehr

Italo plant 2028 den Einstieg in Deutschlands Fernverkehr – Pro Bahn fordert faire Regeln

Pro Bahn begrüßt Pläne des italienischen Anbieters Italo für den Einstieg in den deutschen Fernverkehrsmarkt. Die Fahrgastorganisation sieht darin eine Chance, das Angebot für Reisende bundesweit zu verbessern. Italo plant, ab 2028 auf wichtigen Strecken den Betrieb aufzunehmen.

Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender von Pro Bahn, betonte, dass der Wettbewerb allen Fahrgästen zugutekommen müsse – nicht nur denen auf stark frequentierten Strecken. Die Organisation warnt jedoch, dass neue Anbieter vorrangig lukrative Verbindungen bedienen könnten, während weniger rentable Regionen mit einem reduzierten Angebot dastehen.

Um dies zu verhindern, fordert Pro Bahn klare politische Vorgaben, die einen fairen Wettbewerb sichern. Zudem verlangt die Organisation eine unabhängige nationale Behörde, die die Streckenvergabe und die Dienstleistungen steuert. Besonders wichtig sei, dass bestehende Regionalverkehre rechtlich geschützt werden, wenn es um die Vergabe von Trassen geht.

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Darüber hinaus setzt sich Pro Bahn für ein einheitliches Tarifsystem bei allen Fernverkehrsanbietern ein. Aktuelle gesetzliche Bestimmungen müssten ihrer Ansicht nach konsequenter umgesetzt werden, um dies zu erreichen.

Der Markteintritt von Italo könnte ab 2028 die deutsche Bahnlandschaft grundlegend verändern. Mit ihren Forderungen will Pro Bahn sicherstellen, dass der Wettbewerb fair gestaltet wird – zum Vorteil der Fahrgäste wie der Regionen. Die Organisation plädiert für strengere Kontrollen und einheitliche Regeln, um ein ausgewogenes Schienennetz zu fördern.

Quelle