Lebenslange Haft für brutalen Mord und Raub in Hameln und Emmerthal
Marie RichterRäuber-Mord im Schrebergarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen - Lebenslange Haft für brutalen Mord und Raub in Hameln und Emmerthal
Ein 68-jähriger Mann ist in Hameln, Niedersachsen, wegen Mordes und Raubes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht stufte seine Taten als besonders schwer ein – eine Bewährung oder vorzeitige Entlassung kommt für ihn damit nicht infrage.
Der Angeklagte wurde schuldig gesprochen, einen Bekannten in einem Kleingarten erschossen zu haben, um dessen Geldbörse zu stehlen. Die Leiche des Opfers wurde später von einem Zeugen entdeckt, was fünf Wochen nach der Tat zur Festnahme des Verdächtigen führte.
Derselbe Mann wurde zudem wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt. In einem weiteren Fall in Emmerthal hatte er eine Bekannte vergiftet, um ihr anschließend Bargeld und Schmuck zu stehlen.
Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Mord im Zusammenhang mit einem Raub begangen wurde, was zu einer Verurteilung wegen Mordes mit erschwerenden Umständen führte.
Das Urteil sieht vor, dass der Verurteilte bis an sein Lebensende im Gefängnis bleibt. Aufgrund der Schwere seiner Taten ist eine vorzeitige Haftentlassung ausgeschlossen. Beide Fälle betrafen gewaltsame Diebstähle, die zu schweren Verletzungen oder zum Tod führten.