17 June 2026, 17:39

Milliarden-Förderung für E-Autos begünstigt vor allem chinesische Hersteller

Handelsbetriebe: E-Auto-Subvention mainly goes to China

Milliarden-Förderung für E-Autos begünstigt vor allem chinesische Hersteller

Die 3,5-Milliarden-Euro-Förderung der Bundesregierung für Elektroautos kommt vor allem ausländischen Herstellern zugute – insbesondere chinesischen. Burkhard Weller, Präsident des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), kritisiert, dass das Programm kaum Besitzer herkömmlicher Autos zum Umstieg auf Elektromobilität bewegt habe.

Die Förderung gilt für Elektrofahrzeuge, die ab dem 1. Januar 2026 zugelassen werden. Käufer können je nach Modell und Einkommen bis zu 6.000 Euro erhalten. Infolgedessen verkaufen deutsche Autohäuser nun vermehrt günstige chinesische Elektroautos.

Weller hält den aktuellen Ansatz für fehlerhaft. Er schlägt vor, die Subventionen auf gebrauchte Elektrofahrzeuge auszuweiten. Zudem fordert er mehr Ladestationen, niedrigere Strompreise und transparentere Preise an den Ladesäulen – ein System, das er mit den Roaming-Gebühren im Mobilfunk vergleicht.

Deutsche Automobilhersteller bieten derzeit keine Elektrofahrzeuge im Preissegment zwischen 20.000 und 30.000 Euro an. Diese Lücke hat es ausländischen Marken ermöglicht, den unteren Marktbereich zu dominieren.

Bisher profitieren vor allem ausländische Hersteller von der Förderregelung, während heimische Produzenten das Nachsehen haben. Wellers Vorschläge zielen darauf ab, Elektroautos für mehr Menschen zugänglich zu machen und den Wettbewerb auf dem Markt zu stärken. Die Bundesregierung hat sich zu seinen Ideen bisher noch nicht geäußert.

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