Miss-Universe-Philippinen-Ausschluss: Warum eine Kandidatin fliegen musste
Anna SchmittMiss-Universe-Philippinen-Ausschluss: Warum eine Kandidatin fliegen musste
Die Miss Universe Philippines Organisation (MUPH) hat eine Teilnehmerin von ihrem Wettbewerb ausgeschlossen. Die Entscheidung erfolgte nach Bedenken hinsichtlich eines Verhaltens, das den Standards der Organisation nicht entsprach. Obwohl die Identität der Betroffenen nicht bekannt gegeben wurde, richten sich die Spekulationen vor allem auf die filippinisch-deutsche Kandidatin Imelda Schweighart.
Die MUPH bestätigte den Ausschluss der Teilnehmerin, nachdem sie in bestimmten Verhaltensfragen Beratung angeboten hatte. Die Organisation nannte jedoch keinen Namen. Dennoch geriet Schweighart schnell in den Fokus, die bereits 2016 bei der Miss Earth in die Kritik geraten war, nachdem sie andere Teilnehmerinnen wegen kosmetischer Eingriffe scharf angegriffen hatte.
Aktuelle Änderungen in offiziellen Unterlagen befeuerten die Gerüchte weiter: Schweigharts Fotos wurden aus einigen Werbematerialien entfernt, und ein von ihr gedrehtes Tourismusvideo verschwand. Trotz dieser Entwicklungen betonte sie in den sozialen Medien, dass ihr Weg unabhängig von den Spekulationen weitergehe.
Schweighart hat ihre Karriere bei Schönheitswettbewerben seitdem wiederaufgebaut: 2023 nahm sie an der Miss Universe Germany teil, 2024 folgte der Wettbewerb Century Superbonds. Die MUPH äußerte sich nicht weiter zu den Gründen für den Ausschluss oder zum künftigen Status der betroffenen Kandidatin.
Durch die Entscheidung der Organisation verringert sich die Zahl der Wettbewerberinnen um eine. Schweigharts frühere Kontroversen und ihre jüngste Stellungnahme in den sozialen Medien halten sie weiterhin im Rampenlicht. Bisher hat die MUPH jedoch nicht bestätigt, ob es sich bei der ausgeschlossen Teilnehmerin tatsächlich um sie handelt.






