Neue Radroute verbindet Berlin und Dresden auf 250 malerischen Kilometern
Anna SchmittBerlin-Dresden Radweg bekommt erste Wegweiser - Neue Radroute verbindet Berlin und Dresden auf 250 malerischen Kilometern
Neue Fernradroute verbindet Berlin und Dresden auf 250 Kilometern
Eine neue Fernradroute führt nun von Berlin nach Dresden und erstreckt sich über etwa 250 Kilometer. Die Strecke beginnt an Dresdens Frauenkirche und endet am Berliner Brandenburger Tor – eine malerische Reise abseits des Straßenlärms. Behördenseite haben damit begonnen, Wegweiser entlang der Route anzubringen, um Radfahrenden die Orientierung zu erleichtern.
Die Idee für den Radweg Berlin–Dresden entstand bereits 2012. Ehrenamtliche des ADFC Dresden planten die Strecke und kartografierten unentgeltlich die besten Wege. Ihre Arbeit fließt nun in das landesweite Vorhaben Sachsens ein, den Radrourismus in der Region weiter auszubauen.
Die Route vermeidet weitgehend stark befahrene Straßen und führt stattdessen über ruhige Pfade mit wenig Autoverkehr. Sie verbindet bestehende Radwege, darunter die Dahme- und die Spree-Radroute. Unterwegs können Radfahrer:innen an verschiedenen Bahnhöfen ein- und aussteigen, was die Tour flexibler gestaltet.
Bisher wurden rund 20 Schilder innerhalb der Dresdner Stadtgrenzen aufgestellt. Weitere folgen demnächst im Landkreis Meißen und in Brandenburg. Geübte Radler:innen schaffen die gesamte Strecke in nur zwei Tagen, während Familien mit Kindern etwa eine Woche einplanen und unterwegs haltmachen können.
Das Projekt passt zu Sachsens langfristiger Strategie, die Radinfrastruktur auszubauen. Es soll mehr Besucher:innen anziehen und die lokale Wirtschaft stärken.
Radtourist:innen bringen Sachsen bereits über 560 Millionen Euro jährlich ein und sichern rund 10.800 Arbeitsplätze. Die neue Route Berlin–Dresden dürfte diese Zahlen weiter steigern. Mit klarer Beschilderung und gut geplanten Etappen bietet sie sowohl ein schnelles Abenteuer als auch eine gemütliche Tour für alle – vom Sportler bis zum Genussradler.