17 June 2026, 17:17

Niedersachsen setzt verbindliche Windkraft-Flächen bis 2027 durch – mit Überraschungen

Wo neue Windkraftanlagen im Gebiet errichtet werden sollen: Pläne liegen vor

Niedersachsen setzt verbindliche Windkraft-Flächen bis 2027 durch – mit Überraschungen

Niedersachsen führt verbindliche rechtliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land ein. Bis 2027 muss das Bundesland 2,46 Prozent seiner Fläche für Windparks ausweisen – das entspricht etwa 12.500 Hektar dediziertem Raum.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Entwurf nach einer öffentlichen Anhörung überarbeitet. Von den ursprünglich vorgesehenen Zonen wurden 56 angepasst, 8 gestrichen und ein neuer Standort aufgenommen. Ein großes Gebiet nahe der Grenze zwischen Gifhorn und Peine wurde in der aktuellen Fassung ausgeschlossen.

Hinzu kommt ein neuer Standort südlich von Kirchberg bei Seesen. Die bereits ausgewiesenen Vorranggebiete decken derzeit etwa 2,9 Prozent der Gesamtfläche der Region ab und übertreffen damit bereits die Vorgabe für 2027. Die nächste Phase der räumlichen Planung für die Windkraft läuft nun an.

Kommunen können über eine freiwillige Öffnungsklausel zusätzlich Flächen bereitstellen. Dies soll die übergeordneten Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2032 unterstützen.

Die Region Braunschweig muss ihre Anstrengungen verstärken, um die gesetzlich festgelegten Ziele zu erreichen. Zwar übersteigen die bestehenden Zonen bereits die 2027er-Vorgabe, doch könnten weitere Anpassungen notwendig werden. Der überarbeitete Plan berücksichtigt sowohl Bürgerbeteiligung als auch den Drang nach nachhaltigem Energiewachstum.

Quelle