Oscars 2024: Warum Stars jetzt auf den "new Hollywood face" setzen
Die 98. Verleihung der Academy Awards markierte einen deutlichen Wandel in den Schönheitstrends unter Hollywoods Elite. Die Zeiten übertriebener Eingriffe sind vorbei – heute setzen die Stars auf einen weicheren, natürlicher wirkenden Look. Prominente wie Anne Hathaway, Nicole Kidman und Gwyneth Paltrow präsentierten diesen frischen Stil auf dem roten Teppich der Oscars.
Das sogenannte "new Hollywood face" setzt auf subtile Verfeinerungen statt auf radikale Veränderungen. Dieser Trend hat in den letzten fünf Jahren weltweit die Nachfrage nach unauffälligen, natürlichen Behandlungen stark ansteigen lassen.
Das "new Hollywood face" zeichnet sich durch einige prägende Merkmale aus: glatte, strahlende Haut, sanft angehobene Augenbrauen und natürlich wirkende, frisch aussehende Augen. Volle, leicht angehobene Wangen und ein präzise konturiertes Kinn runden den Look ab.
Um dies zu erreichen, greifen viele zu Behandlungen, die die Kollagenproduktion anregen. Laserbehandlungen und Microneedling sind beliebte Methoden, um einen jugendlichen Glow zu bewahren – ganz ohne Überkorrektur. Stars wie Zendaya und Sydney Sweeney haben diesen Ansatz weiter populär gemacht und vermeiden damit den "eingefrorenen" Look vergangener Trends.
Nicht-chirurgische Eingriffe liegen voll im Trend. Gezielt gesetzte Botox-Spritzen glätten Stirnfalten und Augenbrauenlinien, während Filler oder Fetttransfers jugendliche Konturen wiederherstellen – ohne übertrieben zu wirken. Wer ausgeprägtere Veränderungen wünscht, kann auf straffende Behandlungen oder operative Methoden wie Mini-Liftings und Deep-Plane-Facelifts zurückgreifen, um die Kieferpartie zu verfeinern.
Die globale Nachfrage nach diesen dezenten Verjüngungsmethoden ist stark gestiegen. Laut ISAPS-Daten sind nicht-invasive Behandlungen wie Filler, Botox und Fadenliftings seit 2021 jährlich um 25–40 Prozent gewachsen. Besonders ausgeprägt ist der Trend in den USA, Südkorea und Europa, wo die Vorliebe für natürliche Ergebnisse zu einem Anstieg raffinierter Eingriffe um 50 Prozent geführt hat.
Der Wandel hin zum "new Hollywood face" spiegelt einen größeren gesellschaftlichen Shift in der ästhetischen Medizin wider. Sozialen Medien und der Einfluss von Prominenten haben die Nachfrage nach Behandlungen beschleunigt, die das Erscheinungsbild verbessern, statt es komplett zu verändern. Da nicht-chirurgische Optionen immer ausgereifter werden, bleibt das Ziel ein entspannter, jugendlicher Look – ganz ohne sichtbare Spuren von Eingriffen.