Rasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: BMW-Fahrer flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Jonas HoffmannRasante Verfolgungsjagd in Bielefeld: BMW-Fahrer flieht vor der Polizei mit 90 km/h in der 50er-Zone
Ein 27-jähriger Autofahrer führte die Polizei in Bielefeld auf eine rasante Verfolgungsjagd, nachdem er sich einer Kontrollaufforderung durch Beamte widersetzte. Der Vorfall begann in der Artur-Ladebeck-Straße, als der Mann in einem BMW 218i mit 90 km/h in einer 50er-Zone geblitzt wurde. Die Polizei versuchte, ihn anzuhalten, doch er flüchtete und konnte erst in der Nähe von Waldbreede gestoppt werden.
Die Verfolgung nahm ihren Anfang, als Beamte den BMW auf der Artur-Ladebeck-Straße bei überhöhter Geschwindigkeit entdeckten. Sie gaben mit Handzeichen und Blaulicht Stoppsignale, doch der Fahrer reagierte nicht. Erst eine rote Ampel am Adenauerplatz zwang ihn zu einem kurzen Halt.
Als ein uniformierter Polizist sich dem Fahrzeug näherte, gab der Fahrer plötzlich Gas und raste davon. Er durchquerte die Straßen Am Bach und Siekerwall, bevor er auf die OWD-Autobahn auffuhr. Zwölf weitere Streifenwagen schlossen sich der Verfolgung an, die sich auf der A33 zwischen der Abfahrt Quelle und Waldbreede fortsetzte.
Der Fahrer, ein Bielefelder mit türkischen und serbisch-montenegrinischen Wurzeln, wurde schließlich an der Abfahrt Quelle von der Autobahn gedrängt. Er gab zu, die Polizeisignale gesehen zu haben, behauptete später jedoch, er habe angenommen, es handele sich um einen Raubüberfall. Die Behörden haben inzwischen ein Strafverfahren wegen illegaler Straßenrennen und mehrfacher Verkehrsverstöße gegen ihn eingeleitet.
Dem Mann drohen nun Anklagen nach der Verfolgungsjagd, bei der er durch überhöhte Geschwindigkeit und Flucht vor der Polizei auffiel. Sein Verhalten löste einen Großeinsatz aus, bei dem mehrere Einheiten eingesetzt wurden, um die Verfolgung zu beenden. Der Fall wird in den kommenden Wochen durch das Justizsystem weiterverfolgt.






