Sachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Rekordrückgang und Stellenabbau
Hannah SchneiderSachsen-Anhalts Handwerk kämpft mit Rekordrückgang und Stellenabbau
Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt stecken in einer tiefen Krise
Das Handwerk in Sachsen-Anhalt erlebt einen drastischen Einbruch – viele Zulieferer sind von einer industriellen Krise betroffen. Explodierende Kosten und sinkende Umsätze treiben die Branche in eine Abwärtsspirale, wie der Sächsische Handwerkstag warnt.
Wie das Statistische Landesamt in vorläufigen Zahlen seines Quartalsberichts zum Handwerk mitteilt, brachen die Umsätze im Baugewerbe im Vergleich zum Vorjahr um fast 12 Prozent ein. Auch Kfz-Werkstätten, das Nahrungsmittelhandwerk und handwerkliche Gesundheitsberufe verzeichneten rückläufige Erlöse.
Stellenabbau macht sich in allen Handwerkszweigen der Region breit. Selbst in konsumnahen Berufen wie Friseuren oder Fotografen stiegen zwar die Umsätze, doch die Beschäftigtenzahlen sanken. Angesichts von Unsicherheit und stark gestiegenen Kosten für Energie, Sprit und Materialien schieben Unternehmen Investitionen auf.
Bürokratie, hohe Steuern und Sozialabgaben verschärfen die Lage zusätzlich. Die Probleme beschränken sich nicht auf Sachsen-Anhalt – ähnliche Entwicklungen sind bundesweit zu beobachten. Handwerksvertreter fordern nun politische Reformen, um die Branche zu entlasten.
Handwerk in Sachsen-Anhalt schrumpft weiter
Sowohl Umsätze als auch Beschäftigung im Handwerk gehen zurück. Steigende Ausgaben und regulatorische Hürden belasten die Betriebe weiterhin. Die Verbände drängen auf Kurskorrekturen in der Politik, um die Branche zu stabilisieren.






