Braunschweig führt schärfere Rattenbekämpfung ein – Eigentümer müssen ab 2026 handeln

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Zwei Ratten auf einem orange-weißen Tuch.

Braunschweig führt schärfere Rattenbekämpfung ein – Eigentümer müssen ab 2026 handeln

Braunschweig verschärft Regeln zur Rattenbekämpfung – Eigentümer tragen künftig volle Verantwortung

Ab dem 30. Juni 2026 gelten in Braunschweig strengere Vorschriften zur Bekämpfung von Ratten: Private Haushalte dürfen dann kein Rattengift mehr kaufen oder Schädlingsbefall ohne professionelle Hilfe behandeln. Mit den Änderungen sollen die Effizienz gesteigert und Umweltbelastungen durch falschen Pestizideinsatz verringert werden.

Laut den neuen Bestimmungen müssen Grundstücks- und Immobilienbesitzer bei Rattenproblemen künftig zertifizierte Schädlingsbekämpfer beauftragen – die Kosten tragen sie vollständig selbst. Zudem sind sie verpflichtet, die Ursachen von Befall, etwa durch mangelhafte Abfallentsorgung, zu beseitigen. Der Schritt folgt auf Bedenken wegen unwirksamer Eigenbehandlungen und der Risiken durch den unsachgemäßen Umgang mit Giftködern.

Ab Mitte 2026 ist der Verkauf von Rattengift an Privatpersonen in Braunschweig verboten. Nur noch Fachkräfte mit entsprechender Zulassung oder berufliche Anwender mit Sondergenehmigung dürfen die Mittel erwerben. Das Institut für Berufliche Qualifizierung (IBQ) in Braunschweig übernimmt die Abschlussprüfungen für die Zertifizierung von Rattenbekämpfern und stellt so sicher, dass alle Fachleute strenge Standards erfüllen. Die Behörden erwarten, dass professionelle Maßnahmen die Bekämpfung beschleunigen und die Freisetzung von Gift in die Umwelt reduzieren. Entscheidend für den Erfolg bleibt jedoch die Mitwirkung der Bevölkerung: Anwohner müssen Abfälle ordnungsgemäß entsorgen und darauf achten, Vögel nicht übermäßig zu füttern, um Nagetiere nicht anzulocken.

Das neue System überträgt Eigentümern die volle Verantwortung für die Rattenbekämpfung – und zwar ausschließlich durch geschulte Experten. Da der Zugang zu Giftködern auf zertifizierte Fachkräfte beschränkt wird, hofft die Stadt auf wirksamere und umweltschonendere Schädlingsbekämpfung. Die Regeln treten bis zum 30. Juni 2026 vollständig in Kraft; ihr Erfolg hängt sowohl von Kontrollen als auch von der Kooperation der Bürger ab.

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